Typografie Bücher

Definition Typographie oder Typografie - das Gestalten mit reproduzierbarer Schrift und auch das Gestalten von Schrift. Gestaltung mittels Schrift, Bildern, Linien, Flächen und typografischem Raum (optisch wirksamem Abstand) in einem visuellen Medium verstanden.

Mikrotypografie - Aufbau einzelner Buchstaben und Zeichen.
Makrotypografie - Gesamtkonzeption eines Werkes aus gestalterischer Sicht.

Medien der typografischen Gestaltung - Print (z. B. Buch, Zeitschrift...), Neue Medien (Internet, User Interface...)

Das Ziel - Lesbarkeit, Werbung oder auch experimentelle Typografie

Typografie nach klassischem Vorbild sollte verdeutlichen und unterstützen durch die Form Inhalt und Zweck eines Werkes.

Typographie wird heute, außer in Wissenschaft und Lehre, nicht mehr mit Buchdruck in Verbindung gebracht, sondern mit dem materiell und digital – also durch einen mathematischen Algorithmus kodierten – reproduzierbaren Schriftbild als solchem.

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Typografische Begriffe

"Typographie" Buch von Otl Aicher

Typografie Buch von Otl Aicher"Typographie"

von Otl Aicher

Otl Aicher (1922 - 1991) war einer der bedeutendsten und erfolgreichsten Gestalter Deutschlands mit internationalem Ruf. Er wurde Vorbild für ganze Gestaltergenerationen und war Mitbegründer der Hochschule für Gestaltung in Ulm.

Otl Aicher war einer der bedeutendsten Gestalter der Nachkriegszeit. Er prägte diese Zeit weit über seine gestalterische Arbeit hinaus. Zum Beispiel als Mitbegründer und späterer Rektor der Ulmer Schule. Er entwickelte das Corporate Design der Olympischen Spiele 1972 in München, die durch ihn zu den »fröhlichen Spielen« wurden. Und er schuf Erscheinungsbilder für Braun, die Lufthansa, FSB, ERCO und andere bis heute teilweise unverändert auftretende Unternehmen. Er war in seiner Stringenz und seinem vernetzten Denken Wegbereiter der Corporate Identity. Er entwarf mit der Rotis eine heiß diskutierte Schrift, die heute aus Erscheinungsbildern und Geschäftsberichten nicht mehr wegzudenken Sein Grundlagenwerk typographie geht weit über eine Gestaltungslehre hinaus. Es ist ein typografisches Manifest. Dennoch war es viele Jahre nicht lieferbar und drohte, in Vergessenheit zu geraten. Wir stehen einigen typografischen Standpunkten von Otl Aicher durchaus kritisch gegen! über. Aber wir sind der Meinung, dass die Auseinandersetzung mit typographie fester Bestandteil der visuellen Kommunikation in Studium und Alltag sein sollte. Deshalb haben wir uns für diesen Reprint stark gemacht. Und danken Florian Aicher für die Druckrechte und Florian Pfeffer für die biografische Einordnung.

 

Zitat Otl Aicher:
"Es ist schwieriger, ein wahres Bild zu photographieren, als ein unter Scheinwerfern inszeniertes Objekt darzustellen, sei es eine Paprikaschote oder einen Akt. Und es ist schwieriger, einen Text lesbar anzubieten, als daraus eine schöne Struktur, ein ästhetisches Feld, eine Buchstabenlandschaft, ein Kunstwerk zu machen. Dies ist kein Buch über Typographie als Kunst, sondern über Typographie als Kommunikation. "

 

Rezensionen

Der Typografie-Klassiker von Otl Aicher

Designer Digest
Otl Aicher gehört zweifelsfrei zu den ganz großen Gestaltern. Spätestens seit den Olympischen Spielen 1972, deren Erscheinungsbild er kreierte, hat seine Arbeit ein Höchstmaß an Popularität gewonnen. Als Mitbegründer und späterer Rektor der Ulmer Schule schrieb er Designgeschichte. Sein Wirken für Marken wie Braun, Erco und die Lufthansa setzte Maßstäbe, die bis heute Gültigkeit haben. Es war lange Zeit schwer, sich nicht an Vorbildern wie Aicher zu orientieren. Das hatte sich dann drastisch geändert. Andere Protagonisten moderner Typographie gerieten in den Focus angesagter Gestaltung. Nur unverbesserlich Puristen hielten an denn „klassischen" Vorgaben fest. Freistil war fortan angesagt. Da schein es wie ein wichtiger Impuls zu wirken wenn jetzt ein Reprint von Otl Aichers Grundlagenwerk „typographie" vorgelegt wird. Das Sehen und Verstehen verschmelzen darin didaktisch zu besonderer Wirkungsweise. Die radikal durchgezogene Kleinschreibung der deutschen Texte ist - aus heutiger Sicht - extrem gewöhnungsbedürftig. Eins zu eins ist die in diesem Buch dokumentierte Typo-Philosophie von Otl Aicher heutzutage wohl kaum noch anwendbar. Die Substanz der hintergründigen Gedanken macht den Wert dieses Buches aus. Falsch wäre es, daraus Patentrezepte abzuleiten. Vorbildlich bleiben die handwerkliche Klarheit und der logische intellektuelle Ansatz der Aicher'schen Lehre. Das muss Inspiration und den Mut zur Andersartigkeit nicht bremsen, vermag aber aus dem gefährlichen Chaos mangelnder gestalterischer Bodenhaftung heraushelfen. Aicher bietet immer noch eine inspirierende Basis für gestalterische Höhenflüge.

Publishing Praxis
Das 1988 erschienene Buch »typographie« von Otl Aicher war lange ausverkauft, gehört in seinem Bereich aber sicher zu einem der am stärksten diskutierten Werke. [...] In einem dem Reprint vorangestellten Text wird ein teilweise sehr gespanntes Verhältnis zwischen Auftraggeber und Aicher deutlich. So soll er zum Beispiel den Chef des berühmten Herstellers von Design-Türbeschlägen fsb nach Hause geschikt haben, damit dieser erstmal über sein Tun nachdenkt. Auch Gerd Bulthaup, Chef des berühmten Küchenherstellers musste erst selbst kochen lernen, mit Aicher durch halb Europa reisen um bekannte Köche zu besuchen und ein Buch »die kücche zum kochen« schreiben, bevor Aicher schließlich den Auftritt der Firma neu gestaltete. Sicher hat nicht jeder Auftraggeber einen solchen Aufwand mit sich treiben lassen. Aber sowohl für fsb als für bulthaup hat es sich gelohnt, da sich durch die Zusammenarbeit mit Aicher nicht nur ihr Werbeauftritt, sondern auch die ganze Firmenphilosophie geändert hat, was sie für lange Jahre zu den führenden Designmarken in ihrem Bereich machte. Otl Aicher starb 1991 an den Folgen eines Verkehrsunfalls.

Detailtypografie. Nachschlagewerk für alle Fragen zu Schrift und Satz.

Friedrich Forssman und Ralf de Jong erfüllten sich und vielen anderen Typografen einen lange nachgejagten Traum: Ein Nachschlagewerk, das so gut wie keine Fragen zu typografischen Details mehr offen lässt. Sozusagen einen richtigen "Duden" für Designer / Typografen: von Schrift und Schriftwahl über Schriftbearbeitung und den richtigen Einsatz von Wortzwischenräumen bis hin zu Satzarten, Trennungen, Satzzeichen und Auszeichnungen. Auch jenseits der alltäglichen typografischen Fragen hält das Buch "Detailtypografie" guten Rat bereit: zu mathematischem Formelsatz, chemischen Satz, Blindenschrift, Fraktur und Monospace und vielem mehr...
Detailtypografie war lange in Bearbeitung und wurde sehensüchtig erwartet, traf auf Begeisterung der Designer Szene, Anerkennung und gute Kritik. Hunderte von Botschaften mit Anregungen erreichten die Autoren und flossen in die zweite, erweiterte Auflage ein, die jetzt auch farbige Illustrationen enthält.

Über den Autor
Ralf de Jong - Jahrgang 1973 1991-94 kaufmännische Ausbildung 1994-99 Studium in Kassel und Den Haag 1999-2001 Arbeit im Bureau Piet Gerards, Niederlande 2001 Gründung des Gestaltungsbüros Forssman de Jong

Pressestimmen zur "Detailtypografie"
novum, 07/05
Typografen haben es gerne ganz genau – sie ringen um Laufweiten, Zurichtungen, Buchstabenabstände. Leidenschaftliche Kämpfe gibt es nicht nur um die passende Schrift! Der Laie staunt, der Fachmann wundert sich: Das merkt und sieht doch keiner! Doch das Staunen hat ein Ende, wenn die unterschiedlichen Ergebnisse vor Augen geführt werden. Dann zeigt sich eben doch, dass der Teufel im Detail steckt. Zwei, die es nicht nur ganz genau nehmen, sondern ihr gesammeltes Wissen auch weitergeben, sind Friedrich Forssmann und Ralf de Jong. Die daraus entstandene „Detailtypografie“ liegt mittlerweile in der zweiten Auflage vor und sollte Pflichtlektüre für alle sein, die mit typografischen Fragen beschäftigt sind. Nicht zuletzt auch für den Auftraggeber, denen hier einem eindrucksvoll vorgeführt wird, welche Bedeutung gute Typografie im Kleinen für die kommunikative Wirkung im Großen hat. Eine alle Aspekte abdeckende Zusammenstellung fehlte bisher. Die Fülle erstaunt – und begeistert. (...) Neben der Fülle ist ein entscheidender Pluspunkt dieses Grundlagenwerks, dass zu allen Themen gleich das Passende zu sehen gibt.

Rezensionen zur "Detailtypografie"

Gehört in jedes Sortiment, 24. April 2007
Mirjam Eisele

Das Buch ist sehr umfangreich und gehört definitiv in jede Sammlung wenn man mit dem Thema nur im geringsten zu tun hat. Schließlich werden im vorderen Teil auch die Wichtigsten Dinge für Word usw. zusammengefasst.
Auch Profis werden es sicher in der Nähe des Schreibtischs lagern :)

Für mich im Moment das Typo-Standardwerk, 5. Februar 2003
Klaus Martin Meyer

Alles, was man als detailverliebter Typograf wissen muss:
Wo wird ein geschützes flexibles Leerzeichen gesetzt? Wann sollte man keine Ligaturen setzen? Wie werden Fussnoten formatiert, etc. etc. ...
Dazu hervorragend geschrieben (zum Teil süffisant bis witzig), vorallem aber fundiert. Was will man mehr?
Ein dickes Lob an die Autoren! :-)

376 Seiten Wissen, 2. Juni 2005
Andre Silberberg

Ach was sind die Jungs Forssman und de Jong doch für prächtige Leute. Da geben Sie uns endlich das Buch, auf welches alle Schriftenbegeisterten schon so lange gewartet haben. Denn hier wird die Typografie mit einem Augenzwinkern erklärt und die Autoren nehmen sich nie zu ernst [siehe Beispieltext Manni's Pomme's-Treff, &c.]. Für mich ist dies das umfangreichste Buch über den korrekten Satz von Zeichen. Und das unterhaltsamste, denn viele Blindtexte könnten fast auf Bestsellerlisten stehen.
Kaufempfehlung.

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Erste Hilfe in Typografie


Kurzbeschreibung "Erste Hilfe in Typografie"

Typografie ist für Sie ein Buch mit sieben Siegeln, die Auswahl der passenden Schrift treffen Sie rein intuitiv, und Formatieren ist ein Glücksspiel? Hans Peter Willberg, Gestalter unzähliger unter den "schönsten deutschen Büchern und in anderen Wettbewerben ausgezeichneter Bücher und Typografieprofessor stellt mit Erste Hilfe in Typografie einen Ratgeber für Gestaltung mit Schrift vor, der step by step in die Welt der Typografie einführt. Didaktisch und anschaulich analysiert er die Stand- und Spielbeine grafischer Gestaltung und macht die zugrundeliegenden Kriterien transparent. Ob als Einstieg ins Grafikdesignstudium, als Unterstützung für den Büroalltag oder einfach, weil auch private Korrespondenz gut gestaltet besser ankommt, Erste Hilfe in Typografie sollte neben keinem Computer fehlen! Bei aller Reduktion aufs Wesentliche und die Basics sieht der Kenner hinter jeder "Lehreinheit" die erfahrenen Typografen und Autoren (u.a. Lesetypographie!), die sehr genau wissen - und verraten! -, wo der Teufel im Detail steckt, und die trotz der Verlegerbitte "say it simple" jede Art der Simplizität strikt ablehnen. So bietet "Erste Hilfe in Typografie" auch bei der routinierteren Tagespraxis noch wertvollen Rat und hat das Zeug, den Klassiker "Schriften erkennen" aufs ideale zu ergänzen und in dessen Erfolgsfußstapfen zu treten. Auszeichnungen: ausgezeichnet unter den schönsten deutschen Büchern 1999.

Erste Hilfe in Typografie verspricht der Titel dieses Buchs. Doch es ist kein Buch für hektische Notfälle, sondern zum Genießen in einer ruhigen Stunde. Die Lektüre ist - nicht zuletzt wegen der schönen Typografie - angenehm und das darin vermittelte Wissen vertieft. Der Titel ist dennoch richtig, denn das Buch ist für jene gedacht, die noch nie Typografieunterstützung erhalten haben. Und das sind ja die meisten, obwohl im Computerzeitalter praktisch jeder Mensch sich typografisch betätigt. Dieses Buch schärft durch den Vergleich von gelungenen und mangelhaften Beispielen das Auge für Textgestaltung. Anhand eines Beispieltexts kann man selbst testen, welche Schönheitsfehler man findet. Der Leser lernt alle möglichen Aspekte der Typografie kennen wie zum Beispiel verschiedene Schriften und Schriftfamilien, ihre Anmutung und Lesbarkeit (...) Die Autoren verstehen Typografie in einem weiten Sinn, welcher den Text im Kontext mit anderen Gestaltungselementen sieht. Ein Muss für alle, die sich von der großen Zahl schlecht gestalteter Texte etwas abheben möchten.

Rezensionen

Lesetypographie-Light, 13. Januar 2004
Rezensentin/Rezensent: Markus Waeger "Designworker"
Erste Hilfe in Typografie« ist sozusagen die Light-Ausgabe von Lesetypographie. Trotz seiner Kompaktheit bietet das Buch einen umfassenden Überblick über sämtliche Regeln die eine gute, ansprechende, lesefreundliche Typografie bedingen. Das Buch empfiehlt sich einerseits jedem, der öfter Dokumente mit Schrift gestalten muss. Es liefert aber auch jenen die »Lesetypographie« gelesen haben noch wertvolle und neue Hinweise.

Erste Hilfe!, 22. November 2006
Rezensentin/Rezensent: Trident "lafarche"
Sehr wohl werden im Buch konkrete Tipps gegeben. Kein "Wischi-Waschi" weit und breit, nur gute Tipps an hervorragenden Beispielen veranschaulicht. Das kleine Büchlein hält, was es verspricht: Erste Hilfe in Typografie. Natürlich werden nicht alle Themen erschöpfend diskutiert, das ist auch nicht die Aufgabe einer Ersten Hilfe. Wer wirklich tief in das Thema Typografie eintauchen will, kauft sich das Buch "Lesetypografie"; das ist allerding viel teurer. Mit all seinen Büchern will Willberg vor allem eines: gute Typografie für den Leser machen. Nicht sture Dogmatik sondern der Leser steht im Mittelpunkt. Und das ist in diesem Buch nicht anders.

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Wegweiser Schrift. Erste Hilfe im Umgang mit Schrift

Welche Schrift passt wozu, was passt, was wirkt, was stört, wo kommen all die Schriften her und welche elementaren Fehler kann ich vermeiden? Das sind die brennenden Fragen, die sich nicht nur Grafikdesigner, Typografen und Designer stellen. Hans Peter Willberg stellt einen Wegweiser durch den Schriften-Dschungel für Anfänger, Einsteiger und Semiprofis auf, und das Leben mit den Typen einfach macht. Dabei setzt er keine tiefgehende Kenntnisse voraus, zielt nicht auf typografische Modeerscheinungen, sondern arbeitet an einem soliden Einsteigertitel: wie unterscheiden sich die Schriften voneinander, wie sehen Schriften aus und wie funktionieren sie? Er verzichtet auf überhäbliche Hinweise, auf bestimmte Macintosh- oder PC-Programme, auf virtuose Ausnahmen von den sicheren Regeln, auf wissenschaftlichen Anspruch. Damit stellt er einen Wegweiser Schrift die solide Erfahrung und die mehrfach ausgezeichnete Kompetenz.

Klappentext "Wegweiser Schrift. Erste Hilfe im Umgang mit Schrift"
Sie treffen täglich Schriftentscheidungen, aber bislang eher nach dem "I like it" des Tages? Sie nehmen immer ein und dieselbe Schrift, aber die Texte von anderen gefallen Ihnen oft besser? Dann hilft Ihnen Wegweiser Schrift als Leitfaden im Schriften-Dschungel. Auf 100 anschaulichen Seiten führt Hans Peter Willberg Gestalter unzähliger ausgezeichneter Bücher, renommierter Fachautor und emeritierter Professor allgemeinverständlich in Form, Stil und Geschichte der Schriften ein, sensibilisiert für Charakter und Wirkung verschiedener Schriften, passende Mischungen und erläutert die wichtigsten Regeln im Umgang mit Schrift. Viele Praxisübungen und ungezählte Beispiele lassen Wegweiser Schrift zu einer vergnüglichen Lektüre werden, die neben keinem Computer fehlen sollte.

Über den Autor von "Wegweiser Schrift. Erste Hilfe im Umgang mit Schrift"
Hans Peter Willberg - Jahrgang 1930 emeritierter Professor, Autor und Buchgestalter 1949-57 Studium Gebrauchsgrafik in Nürnberg sowie Schrift, Typografie, Illustration und freie Grafik in Stuttgart seit 1957 freier Buchgestalter Verheiratet mit Brigitte Willberg, seiner Lebens- und Berufspartnerin, drei Kinder 1968 bis 1975 Geschäftsführer der Stiftung Buchkunst, Beginn der theoretischen Arbeit 1975 bis 1996 Professor für Buchgestaltung, Fachhochschule Mainz dabei Geben und Nehmen in der Zusammenarbeit mit den Studenten. Autor mehrer Fachbücher über typografie, Schrift, Buch- und Einbandgestaltung, Illustration usw., in denen die Erfahrung aus Praxis und Lehre zusammengefasst sind.

Sie treffen täglich Schriftentscheidungen, aber bislang eher nach dem "I like it" des Tages? Sie nehmen immer ein und dieselbe Schrift, aber die Texte von anderen gefallen Ihnen oft besser? Dann hilft Ihnen "Wegweiser Schrift" als Leitfaden im Schriften-Dschungel. Auf 100 anschaulichen Seiten führt Hans Peter Willberg allgemeinverständlich in Form, Stil und Geschichte der Schriften ein, sensibilisiert für Charakter und Wirkung verschiedener Schriften, passende Mischungen und erläutert die wichtigsten Regeln im Umgang mit Schrift. Viele Praxisübungen und Beispiele lassen dieses Buch zu einer vergnüglichen Lektüre werden, die neben keinem Computer fehlen sollte.

Rezensionen

Fundiertes Typografie-Wissen für wenig Geld., 31. Dez. 2001
Bravo! Hans Peter Willberg schafft den Spagat ein Buch zu schreiben, dass sowohl für Einsteiger wie auch für Fortgeschrittene geeignet ist. Der Typo-Neuling findet ein Buch vor, dass verständlich geschrieben ist und die Faszination für die Typografie weckt; und auch der Profi lernt hier noch einiges dazu. Sehr erfreulich ist auch der "Freundschafts"-Preis. Mein Rat für Einsteiger: "Erste Hilfe in Typografie" besorgen (wenn man's noch nicht hat) und dieses Buch. Man erhält dann nicht nur solides Grundlagenwissen, sondern erfährt auch noch manches Detail, das man manchmal erst nach vielen Jahren typografischer Arbeit entdeckt.

Wer kann mit wem wieso und warum, 13. Januar 2004
Markus Waeger

Was passt wozu, wie wirkt welche Schrift, was stört beim Lesen.
Für den ambitionierten Grafiker, Setzer und Typografen ein praxisbezogenes Handbuch. Wegweiser Schrift könnte als das missing Link zwischen »Schriften erkennen« (Willberg) und »Lesetypografie« (ebenfalls Willberg) betrachtet werden. Es geht in diesem Buch weniger um das Erkennen und Klassifizieren von Schriften und auch nicht um die Aufteilung und den Satz der Schrift auf der Fläche. Es geht darum wie mit dem Rohmaterial Buchstaben umgegangen werden kenn.

Autor: Hans Peter Willberg
Taschenbuch: 104 Seiten
Verlag: Schmidt (Hermann), Mainz (November 2001)
Sprache: Deutsch
ISBN: 3874395693
Maße: 29,5 x 21 x 1,2 cm