Hannover - Design Studium

Fachhochschule Hannover - FHH - Abteilung Design und Medien

Die Abteilung Design und Medien (DM) der Fachhochschule Hannover bietet seit dem Wintersemester 2005/06 internationale Bachelor-Abschlüsse (Bachelor of Arts) in den folgenden fünf Studiengängen an:

Studiengang Szenografie - Kostüm (BBK) mit den Studienschwerpunkten

mit den Studienrichtungen

Studiengang Innenarchitektur (BIA) mit den Studienrichtungen

 

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Studiengang Kommunikationsdesign (BKD) mit den Studienrichtungen


Studiengang Modedesign
(BMD)

Studiengang Produktdesign (BPD)

Studiengang Innenarchitektur mit den Studienrichtungen

Seit dem Wintersemester 2008/09 ergänzt der Masterstudiengang Design und Medien das Bachelor-Studienangebot der Abteilung Design und Medien.

Das Studium an der Abteilung Design und Medien mit dem Aschluss BAchelor of Arts gliedert sich in zwei Studienabschnitte. Im ersten Studienabschnitt, vom 1. bis 3. Semester werden studiengangsübergreifende Kenntnisse aus den Bereichen Design-Grundlagen, Design-Informatik, Theorie und Wissenschaft sowie Künstlerisches Arbeiten vermittelt. Die studiengangsbezogenen Fächer beinhalten Darstellungstechniken, Technische Grundlagen und Entwurfslehre.

Wesentlicher Bestandteil des zweiten Studienabschnitts, vom 4. bis 8. Semester ist die Projektarbeit. Lehrveranstaltungen aus den Fächergruppen Produktion und Konstruktion, Design-Informatik, Theorie und Wissenschaft und Künstlerisches Arbeiten vertiefen - projektbegleitend oder projektintegriert belegt - fachliche Schwerpunkte der Studienrichtungen.

Die Ausbildung an der Abteilung Design und Medien mit dem Abschluss Bachelor of Arts ist in fünf Bachelor-Studiengänge organisiert. Die Studierenden werden dazu ausgebildet, interdisziplinär und lösungsorientiert zu gestalten. Das schließt neben einer erstklassigen handwerklich-gestalterischen Kompetenz vor allem die Fähigkeit zur fundierten Reflektion des eigenen Handelns im übergeordneten, z. B. gesellschaftlichen, sozialen oder ökologischen Zusammenhang sowie eine hoch entwickelte Kommunikationsfähigkeit ein.

Die Vermittlung dieser methodischen und theoretischen Kompetenzen nimmt einen entsprechend breiten Raum in der Ausbildung ein.
Die Abteilung Design und Medien bietet ein integratives Studium; in studiengangsübergreifenden Lehrangeboten und durch transdisziplinäre Entwurfsprojekte werden interdisziplinäre Problemlösungen erarbeitet.
Hierfür stehen das Institut für Digitale Medien, Werkstätten und Labore, zum Teil mit High-End-Grafik-Workstations für 3D-Modellieren und Animation zur Verfügung.
Während des gesamten Studiums stehen praxisbezogene, meist mit externen Partnern realisierte Projekte im Vordergrund.

Der Master-Studiengang "Design und Medien" bereitet die Studierenden auf eine verantwortungsvolle und qualifizierte Tätigkeit in den Design- und Medienberufsfeldern vor. Das zweisemestrige Master-Studium vermittelt die für Designerinnen und Designer relevanten wissenschafts-theoretischen Grundlagen und empirischen Methoden, sowie grundlegende Arbeits- und Planungstechniken. Auch können sich die Studierenden nun intensiv mit den projektrelevanten Inhalten ihres Diplom-/Bachelor-Studiums intellektuell auseinandersetzen. Der Master-Abschluss ist international anerkannt. Die Perspektiven für Absolventen finden sich im mittleren und höheren Management von Design-Unternehmen oder Kultureinrichtungen, im Zugang zum Höheren Dienst bzw. zur Hochschullehre und als Existenzgründer im Medien- und Designbereich.

Fachhochschule Hannover - Fakultät III - Medien, Information und Design »

 

Design studieren in Hannover

Seit Sommer 2001 findet der Lehrbetrieb der FHH-Design-Studiengänge im Design Center auf dem ehemaligen Expo-Gelände statt. Neue Hightech-Ausstattung in Rechner- und Seminarräumen, Studios und Werkstätten machen das Design Center zu einer der modernsten Ausbildungsstätten Deutschlands. Die unmittelbare räumliche Nähe zu Unternehmen und Organisationen, die ebenfalls zukunftsorientierte Berufsbilder repräsentieren, fördert vielfältige Kontakte und ein breites, interessantes Praxisfeld. Sie kann darüber hinaus künftige Arbeitsplätze für Studierende bieten oder als Sprungbrett in die Selbständigkeit dienen.

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Design-Workshops in Indien

Mit dem renommierten National Institute of Design im indischen Ahmedabad besteht ein enger akademischer Austausch. Wesentlicher Bestandteil, der den Austausch so lebendig macht, sind 14-tägige Workshops in denen indische und deutsche Produktdesign- Studierenden gemeinsam an Projekten arbeiten. Neben der fachlichen Auseinandersetzung ist das gegenseitige Kennenlernen, die internationale Teamarbeit und das Kooperieren mit einer fremden Kultur wesentlicher Bestandteil dieser Projekte in einem wirtschaftlich aufblühenden Land. www.german-indian-design.de

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Erasmus – Teaching-Staff-Exchange

Creative Drawing Course. Der Studiengang Modedesign unterhältviele interessante und intensive Auslandskontakte weltweit. Den Studierenden stehen ein enges Netzwerk an Partnerhochschulensowie Praktikantenstellen im Ausland zur Verfügung. So nimmt der Studiengang auch an vielen internationalen Kooperationen teil, woraus oft Studien- und Gruppenpraktika, Workshops und Projektarbeiten, internationale Gastvorträge, Wettbewerbe, Studien- und Messereisen entstehen. Ebenso gibtes einen regen Studierenden - als auch Lehrenden-Austauschim Rahmen des Erasmus-Programms der EU. 2007 besuchte Cameron Campbell, M.A., Senior-Lecturer an der schottischen Gray’s School of Art/Textile & Surface Design und der britischen Robert-Gordon-University, das Design Center und führte einen Creative Drawing Course mit den Modedesign-Studierendendes vierten Semesters durch – im Gegenzug reiste Prof. MartinaGlomb (FHH) nach Schottland, um dort internationales Modewissen zu vermitteln.

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Grusswort vom Dekan der Fakultät III - Medien, Information und Design

"Liebe Design-Freunde,

Busstopps und Gehry-Tower, Dada und Expo, Kestner und iF Awards – innovatives Design hat in Hannover eine reichhaltige Tradition. Die Design-Studiengänge der Fachhochschule Hannover sind die Bindeglieder zwischen einer großen Vergangenheit und der Zukunft anwendungsbezogener Gestaltung. Der berühmte Hannoveraner Kurt Schwitters wollte zeitlebens »Beziehungen schaffen, am liebsten zwischen allen Dingen dieser Welt«. Diese Philosophie haben wir uns zu Eigen gemacht, um unsere Studierenden optimal auf das Berufsleben vorzubereiten. Das Studium im Design Center an der Expo Plaza baut deswegen auf vier Säulen: Kreativität, Interdisziplinarität, Praxisnähe und Internationalität.

Unsere Studierenden lernen, ihr kreatives Potenzial zu nutzen und anzureichern. In fächerübergreifenden Projekten schärfen sie den Blick über den Tellerrand. Dass wir unsere Jungdesigner gezielt auf ihren zukünftigen Beruf vorbereiten, spiegelt sich in der hochmodernen Ausstattung unserer Werkstätten und Lehrsäle sowie in dem hohen Praxisanteil des Studiums. Immer wieder führen Projekte und Praktika unsere Studierenden ins Ausland.

Wir ermuntern sie dazu, auch einen Teil des Studiums an einer unserer Partnerhochschulen zu verbringen, denn der Kontakt zu anderen Kulturen und die Routine, sich in einem internationalen Umfeld zu bewegen, sind unerlässlich für eine Karriere in der Designbranche. Die konsequente Ausrichtung unserer Arbeit an diesen vier Säulen ermöglicht den direkten Übergang vom Studium in den Beruf. Unsere Absolventinnen und Absolventen sind gefragte Arbeitnehmer und erfolgreiche Selbstständige – wegen der fachlich hervorragenden Ausbildung und wegen der soft skills, die sie im Design Center erhalten haben.

Die Welt steht ihnen offen, wenn sie an der Expo Plaza in Hannover Design studieren. Unsere Ausstellungen und Veranstaltungen werden Sie von der Philosophie des Design Centers überzeugen. Gewinnen Sie mit der Designsommer-Broschüre spannende Eindrücke."

Ihr Prof. Dr. Rolf Hüper (Dekan der Fakultät III - Medien, Information und Design)
 

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Interdisziplinär studieren in Hannover

Innenarchitektur, Szenografie und Kostüm, Modedesign, Kommunikations- und Produktdesign: Unsere Studiengänge ergänzen sich und fordern die Studierenden zur Zusammenarbeit auf. Sie fördern Flexibilität im Denken und ermöglichen den Blick über den Tellerrand. Wer an der Expo Plaza studiert, bekommt Fachwissen vermittelt und behält trotzdem das große Ganze im Blick. Als Allrounder zu denken und gleichzeitig spezialisierungsfähig zu sein, ist die große Herausforderung in kreativen Berufen. Unsere Studierenden bereiten sich im Design Center genau darauf vor.

Schon der Blick auf ein mögliches Arbeitsfeld unserer Studierenden zeigt, wie wichtig interdisziplinäres Denken in kreativen Berufen ist: Ein Modedesigner arbeitet für die Gestaltung einer Kollektion mit Stoffproduzenten und Trendscouts zusammen. Ist die Kollektion entworfen, sind Schneider gefragt. Kataloge erstellt der Modedesigner mit Fotografen und Grafikdesignern. Steht die große Modenschau an, zieht der Designer Szenografen, Musiker und Choreografen zu Rate. Nicht zuletzt müssen die Models betreut werden, Visagisten sollen die Entwürfe im Make-up wiedergeben, PR-Agenten die Öffentlichkeit über die Ideen des Designers informieren.

Die Liste ließe sich beliebig  fortführen, und sie macht deutlich, dass unsere Studierenden keinen Tunnelblick entwickeln dürfen. Unsere Studiengänge fördern den interdisziplinären Gedanken. So besteht eine traditionsreiche Beziehung zur Hochschule für Musik und Theater. Für die Aufführungen des Studiengangs Schauspiel, ebenfalls an der Expo Plaza angesiedelt, gestalten unsere Studierenden Bühnenbilder und Kostüme. Angehende Innenarchitekten haben vor kurzem gemeinsam mit Architekturstudierenden aus Nienburg einen Künstlerpavillon für die Medizinische Hochschule entworfen. Dort will die MHH Kunst- und Musiktherapien für Psychiatriepatienten anbieten. Kommunikationsdesigner Christian Bahr hat für seine Diplomarbeit, einen Kurzfilm, mit Kommilitonen aus allen Studiengängen kooperiert. Gemeinsam mit der Freien Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin haben Produktdesigner der FHH ein Informationsund Orientierungssystem für den Berliner Stadtteil Schöneweide entwickelt.

Schließlich haben sich Studierende aller Studienrichtungen am Projekt BeatFreaks beteiligt. Popkultur, Musik und Mode – mehr als 70 junge Talente haben einen knallbunten Cocktail aus Modenschau und Videoinstallationen gemixt. Interdisziplinarität spiegelt sich aber nicht nur in zahlreichen Projekten wider. Der Unterricht in den ersten beiden Semestern der Bachelor-Studiengänge findet zur Hälfte in gemischten Seminar-Gruppen statt. Die Studierenden entdecken so die Sprache der Gestaltung, wie sie alle Design-Disziplinen gemeinsam haben. Sie schulen den Blick für das Ganze und vertiefen das Wissen über die eigene Studienrichtung. Das ist wesentlich für die Kommunikation der Disziplinen untereinander.

In kreativen Berufen mischen sich die Aufgabenfelder zunehmend, dafür machen wir unsere Studierenden fit. Die heutige Designbranche sucht Allrounder und Spezialisten. Wir zeigen, dass sich das nicht ausschließt, sondern ergänzt.

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International Studieren

Praktika im Ausland und Studiensemester in internationalen Metropolen; für unsere Studierenden ist die Welt zum Greifen nah. Studienprojekte führen rund um den Globus: in das pulsierende China, in die kreativen Zentren Osteuropas, an unbekannte Orte voller Atmosphäre und neuer Ideen. Professoren und Studierende kommen aus Europa und der ganzen Welt zum Design Center, um zu lehren, zu lernen und zu arbeiten. Um gemeinsam kreativ zu sein und Neues zu schaffen. Weit mehr als andere Branchen bereichert die Globalisierung die Designdisziplinen.

Jede Kultur, jede Nation hat eine Tradition der Gestaltung, sei es in der Kunst oder bei alltäglichen Haushaltsgegenständen, in der Mode oder bei Möbeln, in der Architektur oder der Schrift. Die Grenzen verschwimmen. Ein globaler Stilmix hat sich längst etabliert, der bei genauem Hinschauen allerdings oft beliebig wirkt. Umso wichtiger ist es für Designer aller Fachrichtungen, Besonderes zu entdecken und zu verarbeiten. Nur das Besondere sichert Aufmerksamkeit - die Währung der Designbranche. Unsere Fakultät bildet die Studierenden zu weltgewandten jungen Menschen mit dem Gespür für Originäres und Originelles aus.

Die Professoren greifen in ihren Vorlesungen internationale Trends und Diskussionen auf. Teaching-Exchange-Programme bringen ausländische Top-Professoren in das Design Center. Gaststudierende bereichern die Seminare durch ihre anders geprägte Sichtweise. Noch wichtiger: Wir bringen unsere eigenen Studierenden ins Ausland. Studienaufenthalte ermöglichen es ihnen, andere Lebensweisen und Kulturen kennen zu lernen und das eigene Land aus einer neuen Perspektive zu sehen. Außerdem können sie ihre Sprachkenntnisse verbessern, ihr Fachwissen erweitern und viele persönliche Erfahrungen mit nach Hause bringen.

Die Fakultät bietet ihnen die Gelegenheit, mindestens ein Semester an einer der vielen ausländischen Partnerhochschulen zu studieren, zum Beispiel in Australien, China, Großbritannien, Indien, Italien, Japan, Skandinavien. Das Internationale Büro der Fachhochschule Hannover (FHH) hilft bei der Organisation des Auslandsaufenthalts und gibt nützliche Tipps, um die Planungen zu erleichtern. Außerdem informiert das Internationale Büro die Studierenden über Kooperationspartner der FHH und Praxisphasen im Ausland.

Schließlich vermitteln Projekte unserer Studiengänge einen Einblick in den internationalisierten Arbeitsalltag. Ob Fotografie- Studierende auf der ganzen Welt nach Orten namens Hannover suchen, ob Produktdesigner in Ahmedabad mit indischen Kommilitonen an Ideen zum Thema »Duft« arbei-ten, ob Studierende in Limerick der irischen Modeszene auf den Grund gehen; die Welt steht unseren Studierenden offen.

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Kreativ studieren

Die Studierenden an der Fachhochschule Hannover stellen nicht erst bei der Abschlussarbeit ihre Kreativität unter Beweis. Kreativitätstrainings, künstlerische Lehrangebote und fächerübergreifende Seminare zu Design und Arbeitstechniken animieren die Studierenden vom ersten Semester an, ihr kreatives Potenzial zu entfalten. Wie komme ich auf Knopfdruck zu einer zündenden Idee? Diese Frage begleitet die Kreativen ein ganzes Berufsleben lang und oft darüber hinaus. Wir zeigen im Design Center, wie man unter diesem Druck die Ruhe bewahrt – und gute Ideen verwirklicht. Wer kennt sie nicht, die Angst vor dem leeren Blatt? Wir zeigen unseren Studierenden Wege auf, diese Angst in kreative Energie umzuwandeln. Was gibt es Schöneres für einen kreativen Menschen, als eine unbebaute Spielwiese für die eigenen Ideen und Gedanken vor sich zu haben?

Alle Studierenden im Design Center haben ein großes Kreativpotenzial – sonst wären sie nicht hier. Dieses Potenzial zu wecken und zu kultivieren lernen, ist Bestandteil des gesamten Studiums. Die Studierenden lernen in ihren jeweiligen Studienrichtungen die Arbeitsweisen und Anforderungen ihres späteren Arbeitsfeldes kennen. Sie erfahren, welche Talente sie pflegen müssen, welche formalen Anforderungen die verschiedenen Disziplinen an die Designer stellen. Die Fachhochschule bereitet die Studierenden ganz konkret auf das Berufsleben vor. Design zu studieren bedeutet, für die Praxis zu gestalten, anwendungsorientiert zu arbeiten. Damit die Studierenden lernen, ausgetretene Pfade zu vermeiden und nicht in Schubladendenken zu verfallen, ist die Übergreifende Lehre fester Bestandteil unseres Studienangebots. Die interdisziplinären Veranstaltungen ergänzen die studiengangsspezifischen Inhalte. In den ersten beiden Semestern ihres Studiums bekommen alle Studierenden Design- Grundlagen vermittelt – quer durch alle Disziplinen.

Das schult den Blick für das Ungewohnte und erweitert das Gedankenspektrum. Die Angebote zum künstlerischen Arbeiten führen diesen Weg konsequent fort: Die Studierenden beschäftigen sich mit Techniken der bildenden Kunst, lernen viel über Farben, Fotografie, Bildhauerei. Spezielle Angebote wie Aktzeichnen befreien den Geist der Studierenden aus einengender Routine, machen den Kopf frei für kreative Gedanken. Übertragen auf ihre fachspezifischen Studien, wissen die angehenden Designer ökonomisch mit ihrer Kreativität umzugehen. Freiraum zu nutzen und mit Leben auszufüllen – diese Vorstellung ruft bei unseren Studierenden keine Angst hervor, sondern Neugier und Gestaltungslust.

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Praxisnah Studieren in Hannover

Fachhochschulen sollen die Studierenden auf den Arbeitsmarkt vorbereiten. Die Lehrenden im Design Center füllen diesen Gedanken mit Leben. Die Studierenden wenden die erlernten theoretischen Grundlagen in zahlreichen Projekten ganz konkret an. Lehrbeauftragte aus dem Berufsfeld der Studiengänge bringen Praxisbezug. Das seit 2001 auf dem Expogelände beheimatete Design Center, gehört zu den modernsten und am besten ausgestatteten Ausbildungsstätten in ganz Deutschland. Praxissemester bereiten die Studierenden auf den beruflichen Alltag vor.

Der Medienstandort Expo Plaza bietet Praktikumsmöglichkeiten und potenzielle Arbeitsplätze. VW, Wilkhahn und der Bund Deutscher Architekten, Werbeagenturen, Staatsanwaltschaften und Mikroskophersteller – die Liste unserer Kooperationspartner ist prominent und vielfältig. Unsere Studierenden entwerfen Modekollektionen für umweltbewusste Produzenten, sie gestalten Messestände für Bildungsmessen, sie konzipieren Spiele für gezielten Stressabbau. Die Jungdesigner arbeiten mit Profis, sie arbeiten unter Bedingungen wie im Berufsleben, sie erleben das Werden eines Produkts von der Idee bis zur Markteinführung. Unsere Professorinnen und Professoren pflegen den Kontakt zur Wirtschaft – dort sollen die Studierenden später bestehen können, darauf bereitet die FHH sie vor.

Regelmäßig arbeiten erfolgreiche Designer in Seminaren und Projekten mit dem Nachwuchs zusammen. Firmen wie Uvex, renommierter Hersteller von Arbeits- und Sportschutzartikeln, lassen sich von Produktdesign Studierenden der FHH beraten. Multimedia-Studierende helfen mit moderner Computer- und Video-Technik bei der Aufklärung von Mordfällen. Die moderne Ausstattung unserer Werkstätten und Ateliers erlaubt einen hohen Anteil praktisch angelegter Lehrveranstaltungen. Die Studierenden lernen so von Anfang an, theoretisches Wissen, innovative Ideen und handwerkliches Können für ein gelungenes Produkt miteinander zu verbinden. Dass sie nach einem Praktikum gleich die Gelegenheit erhalten, bei Konzernen wie Hugo Boss ihre Diplomarbeiten anfertigen zu können, bei den kreativen Firmen an der Expo Plaza gefragte Arbeitskräfte sind oder sich gewappnet sehen, nach dem Studium den Sprung in die Selbstständigkeit zu wagen, kommt also nicht von ungefähr.

Dass die meisten unserer Professoren selbst aus der Praxis kommen und ihre Erfahrungen an die Studierenden weitergeben, trägt dazu bei, dass die angehenden Designer sich zu Beginn ihres Berufslebens nicht als Anfänger fühlen müssen. Die Vortragsreihe »Mitwisser« lockt internationale Stars wie Fotograf Gerd Ludwig und Mode-Illustrator Stuart McKenzie in das Design Center. Unsere Studierenden zeigen als siegreiche Teilnehmer an zahlreichen Wettbewerben, dass auch sie das Zeug für eine steile und lange Karriere haben. Erfolge bei den iF design awards, beim Vivocity Student Design Contest Singapur und beim VGHFotopreis reihen sich in eine lange Liste ein. Oft werden die Siegerentwürfe realisiert, wie zuletzt bei der niedersächsischen Woche der Architektur. Studierende der Innenarchitektur gestalteten dafür einen tristen Fußgängertunnel in Hannover in eine faszinierende Bar um, die Dreh- und Angelpunkt aller Veranstaltungen der "ArchitekturZeit" wurde.

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Studieren in New York und New Haven – USA

Exkursion nach New York im Mai 2006. Siebeneinhalb Tage Architektur und Stadt pur, unterwegs mit 23 Studierenden der Innenarchitektur. Jeden Tag ein neuer Stadtteil »zu Fuß«, jeden Tag Museen, neue Shops und am Abend die Restaurants und Bars. Architektonische Highlights: das Guggenheim Museum und das neue MOMA. Manhattan boomt. Überall wird gebaut und restauriert, besonders um den Times Square. Das Leben verlagert sich nach und nach an die Westseite Manhattans. Viele Architekten haben sich dort angesiedelt – wie Steven Holl und Richard Meier.

Bei letzterem erfahren die angehenden Innenarchitekten auf beeindruckende Weise, wie mit Leichtigkeit Projekte in New York geplant und in Europa gebaut werden, zum Beispiel eine Kirche in Rom. Das Büro Richard Meiers ist wieder im Aufwind. Ein besonderer Schwerpunkt der Studienreise waren die Besuche der Yale University (New Haven), der Columbia University und der Cooper Union School. Dort konnten sich die Studierenden auch über die Studienbedingungen in den USA informieren. Die durch die zahlreichen Besuche entstandenen Kontakte zahlen sich bereits heute aus: die ersten Studentinnen beginnen ein Praktikum in New York City.

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Zum Studieren nach Sydney

»Im Sommersemester 2007 konnten erstmals vier Studierende unserer Abteilung Design und Medien mit finanzieller Förderung vom DAAD (Programm ISAP) das Studium an der Partneruniversität University of Technology in Sydney aufnehmen. Die Universität zählt zu den besten Hochschulen in Australien und schneidet im weltweiten Ranking gut ab. In jedem Semester kommen ungefähr 5.000 Internationale Studierende aus 109 Ländern. Im Studiengang Interior Design an der Faculty of Design, Architecture, Building werden neben den grundlegenden Studieninhalten der Innenarchitektur Kurse wie zum Beispiel »Asian Space«, »Behaviour and Space« oder »Residential Design« angeboten.

Diese Fächer beleuchten die Innenarchitektur mit ausgefallenen Themen aus anderen Blickwinkeln. So habe ich im Kurs »Hospitality Design und Food Services« die erste öffentliche unterirdische Männertoilette am Taylor Square in Sydney zu einem Restaurant umgestaltet. Eine sehr gut organisierte und ständig betreute Materialbibliothek steht für die Entwurfsarbeit zur Verfügung und die Dozenten sind sehr aufgeschlossen und hilfsbereit gegenüber den »Exchange-Students«. Die Stadt Sydney hat wahnsinnig viel zu bieten.

Es gibt zwar keine historische Architektur und keine jahrtausend alte Geschichte, dafür aber eine Menge kurioser Erzählungen und sehr interessante Menschen. Ein Cruise mit der Manly-Ferry durch den Hafen ist einfach nur atemberaubend, ebenso die im Rahmen des »Recreation Programs« angebotenen abenteuerlichen Ausflüge und Workshops wie »Abseiling« und »Bushwalking«.

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