Archiv der Kategorie: Corporate Design

Erscheinungsbild des Unternehmens, CD, CI, Corporate Identity

Datacenter Design

Google hat das normalerweise gut behütete Geheimnis gelüftet und gewährt einen außergewöhnlichen Einblick in das Herz seines Imperiums – einem Datacenter. Natürlich betreibt Google Tausende von solchen Rechenzentren weltweit. Die einfachste Art und Weise den Standort eines solchen Centers ausfindig zu machen, soll sein in der zu untersuchenden Region den Schnittpunkt zwischen günstigstem Stromanbieter und günstigsten Grundstückpreisen zu suchen.

Doch windem wir uns doch lieber einer ziemlich überraschenden Ästhetik und einem sehr stylischen, futuristischen Design:


Kühlschächte hinter den Serverschranken. Weiterlesen

Geschichte Apple Logo

Apple Logo Geschichte

Über die Entstehungsgeschichte vom Apple Namen kursieren mindestens zwei wichtigste Legenden:

1. Steve Jobs hat kurz nach der Gründung seines Unternehmens eine Deadline für die Mitarbeiter gesetzt einen guten und stylishen Namen für die Firma zu finden (Was auch rechtliche Engpässe hatte, denn es höchste Zeit die Firma rechtlich anzumelden). Als Drohung gegenüber der Kreativlosigkeit seiner Mitarbeiter hat er den Namen „Apfel“ in den Raum gestellt. Leider oder zum Glück meldete sich niemand mit einer besserer Idee und so heißt eines der bekanntesten Unternehmen unserer Zeit „Apple“.

2. Steve Jobs war in dieser Zeit ein Veganer und verbrachte einige Wochen in einer etwas abgedrehten Kommune und kam mit dieser „Apple“ Idee zurück.

Wie auch immer die Namensfindung verlaufen ist – über die Entstehung des Apple Logos herrscht etwas mehr Klarheit. Grafik-Designer Rob Janoff schuf dieses zur damaligen Zeit revolutionären Logo. Das kalifornische Unternehmen Apple war die erste Computerfirma weltweit, die einen Namen für die Corporate Identity wählte, der mit der Firma auf den ersten Blick überhaupt nichts zu tun hatte. Das Motiv eines seitlich abgebissenen Apfels sollte Bezug auf die biblische Geschichte von Adam und Eva haben, genau genommen sollte der Apfel die Frucht des Baums der Erkenntnis darstellen.

Im Jahre 1976 wurde der Entwurf von Rob Janoff (Grafikbüro Newtrix) zum Logo der wohl außergewöhnlichsten Firma der Computergeschichte. Der Apfel trug regenbogenfarbige Streifen – was in der damaligen Zeit der Grün-Schwarzen Monitore der Konkurrenz ein richtiges Statement bedeutete.

Das Logo war viele Jahre unangetastet und erfuhr mit dem Start der legendären, bonbon-farbigen Imacs einen Redesign (zugleich kam Steve Jobs zurück zu Apple).

Nach dem Einstellen dieser bunten Mac Serie kam der Bedarf für ein dezent farbiges, edles Logo. Mit dem Erscheinen des neuen Betriebsystems Panther kamen viele neue Benutzeroberflächen im sogenannten brushed aluminium Look. Dieses metallischen Aussehen wurde auch auf das Logo übertragen. Nach den vielen Varianten im 3D-Look kam es schließlich auch zu einem sehr einfachen Logo, das wohl zur Zeit zu einem der bekanntesten weltweit zählen darf: Rob Janoff entwarf zwar bereits 1976 ein einfaches Apple Logo in Silberfarben, jedoch wurde damals das bunte vorgezogen. Doch viele Jahre später kam sein erneuter Entwurf (basierend auf dem alten) zum Zuge: die schlichte Eleganz der „angebissenen“ Apfel Silhouette.

Herlitz mit neuen Corporate Design

Herlitz Logo GeschichteDer traditionsreiche Berliner Schreibwaren- und Büroartikelhersteller Herlitz hat sich ein neues Erscheinungsbild gegeben. Auf der „Paperworld“-Messe in Frankfurt wurde der neue Unternehmensauftritt der Fachöffentlichkeit vorgestellt. Das neue Corporate Design wurde von der Hamburger Branding und Designagentur Enterprise IG entwickelt und umgesetzt, die diesen Auftrag im letzten Jahr in einem Pitch gewonnen hatte.

Nachdem sich die Herlitz AG nach überwundener Insolvenz mit einer neuen Gesellschafterstruktur und neuem Management unter der Führung von CEO Jan Van Riet strategisch neu ausgerichtet hat, war die Zielsetzung, die neue Unternehmensphilosophie und -strategie auch im Auftritt der Marke erlebbar werden zu lassen.

Die Corporate Design Entwicklung erstreckte sich von der Überarbeitung des Firmenlogos hin zu einer Wortbildmarke über die Neugestaltung der Geschäftsausstattung bis zur völligen Neukonzeption der Produktverpackungen und ihrer Präsentation im Vertrieb und am Point Of Sale. Die Verpackungsgestaltung zeichnet sich durch eine attraktivere Gestaltung, ein stärkeres Branding und eine schlüssige Farbcodierung der Segmente Kreativ, Schule und Office aus. „Durch die stärkere Betonung der Herlitz Farbe Rot und den durchgehenden Einsatz des farbenfrohen ‚Colours of Life’-Balkens vermittelt das neue Packaging Design den Konsumenten ein positives und gesamtheitliches Bild des Herlitz Angebots und kommuniziert so die Vielfalt des Sortiments,“ erläutert Kreativdirektorin Kerstin Bornholdt.

Enterprise IG ist eine der führenden internationalen Agenturen für Branding und Design mit 24 Standorten weltweit. Die Agentur gehört zu WPP, einer der weltweit größten Werbe- und Marketingholdings.

Enterprise IG Hamburg betreut als Spezialist für Packaging Design, Corporate Design, Markenstrategie und Namensentwicklung nationale und internationale Kunden wie z.B. Beiersdorf, Credit Suisse, Douglas, Gerolsteiner, Henkel, Kühne, Masterfoods, Teekanne, Unilever und Vodafone.

Peter Behrens – erster Designer einer Corporate Identity (AEG)

Die AEG, 1883 von E. Rathenau gegründet, war 1907 neben der General Electric Company, Westinghouse und Siemens bereits einer der weltweit führenden Elektrokonzerne, und die Ende des Jahrhunderts geradezu explodierende Elektroindustrie entwickelte sich zum Wirtschaftszweig der Zukunft. Die AEG stellte Dynamos, Turbinen, Transformatoren, Elektromotoren usw. für die Industrie her, aber auch immer mehr elektrische Geräte für den Haushalt: Glühbirnen, Ventilatoren, Uhren, Wasserkessel, elektrische Luftbefeuchter, Heizgeräte usw.

Schon früh arbeitete die AEG nach amerikanischem Vorbild mit modernsten Maschinen und rationellen Organisations- und Produktionsmethoden. Die Firma wuchs rasch, gründete Tochterunternehmen, Elektrobanken und Holdinggesellschaften. 1910 hatte die AEG bereits über 70 000 Angestellte. Mit der internationalen Konkurrenz wurden Absprachen getroffen, und man teilte sich den Weltmarkt auf – eine fast märchenhafte Entwicklung.

Das moderne, zukunftsorientierte Selbstverständnis des Unternehmens wollte man auch noch außen dokumentieren. Durch zeitgemäße, gute Gestaltung der Produkte sollte dem schlechten Ruf deutscher Industrieerzeugnisse begegnet werden wie auch den z.T. noch bestehenden Berührungsängsten gegenüber den neuen Geräten. Damals das Zeichen „Made in Germany“ noch verschrien. Aus diesem Grund engagierte Rathenau 1907 P. Behrens als künstlerischen Beirat.

Behrens war zu der Zeit schon bekannt als Mitbegründer der Münchener Werkstätten und der Darmstädter Künstlerkolonie. 1903-07 war er Direktor der Düsseldorfer Kunstgewerbeschule und hatte sich in seinen vielseitigen Arbeiten von der Grafik bis zur Architektur bereits vom Jugendstil gelöst und zu sachlich-funktionalen Formen gefunden. Für die AEG sollte er 1906 zunächst Werbematerial gestalten, war dann aber ab 1907 für die gesamte Gestaltung in allen Firmenbereichen verantwortlich.

In der Zeit von 1907 bis 1914 revolutionierte Behrens das gesamte Erscheinungsbild des Unternehmens. Er entwarf Kataloge, Preislisten und elektrische Geräte ebenso wie Arbeiterwohnungen, Messestände und Fabrikgebäude. Alles ansprechend für den Käufer, aber (oder gerade deshalb) in betont sachlicher und funktionsgerechter Form. Behrens strebte bei „allen Gegenständen, die auf maschinellem Wege hergestellt werden… eine innige Verbindung“ von Kunst und Industrie an – ohne überflüssige Schnörkel und Ornamente.

Mit dieser sachlich-modernen Formensprache auf hohem künstlerischem Niveau wollte sich die AEG als Vertreterin einer jungen Industrie auch Ansehen im kulturellen Bereich verschaffen. Man hatte erkannt, wie wichtig die Selbstdarstellung eines Unternehmens – vom Briefkopf bis zur Fabrikhalle – für die Absatzchancen auf dem Markt werden sollte. Die AEG wurde durch die Arbeit von Behrens so weltweit zum ersten Unternehmen mit einer kompletten Corporate Identity, was noch lange ohne Nachfolge blieb.

„Gerade bei der Elektrotechnik handelt es sich nicht darum, die Formen durch verzierende Zutaten äußerlich zu verschleiern, sondern weil ihr ein vollkommen neues Wesen innewohnt, die Formen zu finden, die ihren neuen Charakter treffen.“ Peter Behrens, 1910

„Es gilt, Verzicht auf die Kopie handwerklicher Arbeit, historischer Stilformen und anderer Materialien zu leisten.“ Peter Benrens, 1907

Logo Geschichte AEG

Entwicklung des Firmenzeichens (Logos). Vom verschnörkelten, kaum lesbaren Historismus-Entwurf von 1896 über den Jugendstil bis zu den klaren und sachlichen Entwürfen von Behrens, der für die AEG auch eigene Schriften schuf.

Corporate Identity (Cl): Einheitliches Erscheinungsbild einer Firma nach innenwie nach außen, zur klaren Identifikation des Unternehmens und zur Abgrenzunggegen die Konkurrenz. Die Cl umfaßt die Gestaltung aller Produkte, Gebäude und Kommunikationsmittel (z. B. Firmenzeitschrift, Werbung, Briefpapier), in Extremfällen bis hin zu einheitlicher Kleidung und Umgangsformen gegenüber Kunden. Verwandt mit dem Begriff Corporate Culture (CC), der die Bestrebungen eines Unternehmens meint, sich ein anspruchsvolles kulturelles Image zu geben, z. B. durchSponsoring oder besondere kulturelle und soziale Leistungen für die Mitarbeiter.

Tempo – Taschentuch wird Marke. Geschichte von Tempo Logo und Verpackung

„Hast Du ein Tempo?“ – Die Frage nach einem Taschentuch verrät viel über die Macht der Marke „Tempo“. Die Marke ist zur Definition einer ganzen Produktgruppe geworden. Beinahe 100% Bekanntheitsgrad. Viel mehr kann eine Marke nicht erreichen.

1929 meldeten die Vereinigten Papierwerke Nürnberg beim Reichspatentamt Berlin unter dem Warenzeichen Tempo ein Papiertaschentuch aus reinem Zellstoff an.

Tempo Produktverpackung aus dem Jahr 1929Das Neue war nicht nur die Tatsache, dass die Taschentücher aus Papier waren, sondern dass sie zuerst in Apotheken verkauft wurden. Die bahnbrechende Werbebotschaft war, die Tücher nach dem Gebrauch einfach wegzuwerfen und somit sich selbst vor Wiederansteckung durch die benutzen alten Stofftaschentüchern zu schützen.

Mit einer Anzeige in der Berliner Illustrierten begann eine der dauerhaftesten Werbekampagnen der Werbegeschichte. Bereits 1933 wurden mehr als 10% des Umsatzes in Werbung gesteckt. Die Bedeutung der typischen Tempo-Farben und des Logos wurde früh erkannt und bis heute beibehalten.

Tempo Taschentuch Werbung aus dem Jahr 1929Tempo Verackungen und Logo Design
1935 wurden die Vereinigten Papierwerke von dem Unternehmer Gustav Schickedanz (Gründer des Versandhauses Quelle) übernommen und steigerten daraufhin die Produktion auf 400 Millionen Papiertücher pro Jahr.

Die Beständigkeit und das Halten an der Tradition hat der Marke Tempo ein stätiges Wachstum beschert. Es gab eigentlich nur eine große Umstellung im Logo und Verpackungsdesign: Mit der Einführung einer neuen Falttechnik (mit einer Hand wurde es möglich die Verpackung aufzumachen und ein Taschentuch herauszunehmen) kam das bis heute bekannte rechteckige, hochkantige Design der Verpackung.

Der Höhepunkt in der Firmengeschichte wurde in den 70er Jahren erreicht – das Unternehmen produzierte an fünf Standorten. Heute gibt es in Neuss nur einen Produktionsort, von dem aus rund 20 Mrd. Taschentücher weltweit verkauft werden.

Tempo Design 2006

Der US-Konsumgüterkonzern Procter & Gamble hat die Marke 1994 aufgekauft und seitdem konsequent ausgebaut. Der Kunde kann heute aus sechs Varianten des Klassikers und zahlreichen Packungsgrößen auswählen. Es gibt heute Tempo mit verschiedenen Aromen für Verwender oder „Tempo Kids“, die sich an die kleinen Kunden wenden.

Das Festhalten an Bewährtem macht Tempo zu dem, was es ist: ein verlässliches Markenprodukt, das über Jahre hinweg die Menschen in ihrem Leben begleitet. Zwar hat die Marke in den letzten Jahren immer mehr mit den billigen No-Name Nachahmern zu kämpfen, doch durch die unglaubliche Präsenz im Verbraucherbewusstsein wird wohl noch lange Zeit es immer wieder heißen: „Hast Du mal ein Tempo?“

I Tunes – Music Store

Der i Tunes Music Store ist rund um die Uhr an 7 Tagen in der Woche geöffnet und es stehen über 2 Millionen Songs, 2.000 Musikvideos, 35.000 Podcasts und 12.000 Hörbücher zur Auswahl. Nach dem triumphalen Siegeszugs des Ipods baut Apple kontinuierlich an seinem Angebot im Bereich digitaler Unterhaltung aus. Der Erfolg scheint sich explosionsartig zu verbreiten, I Tunes Music Store in Japan hat an seinem ersten virtuellen „Eröffnungstag“ über 1 Million mp3s verkauft!

i tunes - music store

Mit der Fähigkeit der letzten Ipod Modelle Videos abzuspielen, hat Apple sich einen Zugang zu einem wachsendem Markt mit großer Zukunft gesichert. Die Idee ist einfach, wenn es sich bewährt hat das Abspielgerät und die dazu benötigte Musik zu verkaufen und dabei ordentlich zu verdienen, warum sollte es nicht mit den Videos genau so funktionieren? Wir werden sehen, wohin die Reise des ehemals reinen Personal Computer Herstellers noch führen wird. Ich persönlich warte immer noch sehnsüchtig auf ein Apple Handy, natürlich mit dem I Tunes Music Store drauf 🙂

Intel Logo Design

Intel Logo hat man schon öfters gesehen, im Fernsehen wird die Werbung rauf und runter gespielt. So oft, dass beim Anschauen des Logos auf einer Printwerbung praktisch das entsprechende Musikstück zum Logo sofort im Ohr zu hören glaubt.

Die Firma Intel wurde 1968 gegründet und das Wort Intel bedeutet „Integrated Electronics“. Doch zur Zeit der Gründung gab es eine Hotelkette in USA, die den gleichen Namen trug und Intel als eine trademark eingetragen war. So musste der Name dieser Hotelkette abgekauft werden und kurze Zeit danach kam Intel in neuer Bedeutung auf die Welt.
Die grösste Bekanntheit erhielt das Intel Logo durch die sehr lange laufende Werbekampagne „Intel Inside“ in den 90ern.

Intel Logo

Intel Logo hat innerhalb der letzten 40 Jahren keine sehr große Veränderungen durchlebt. Es gibt nur zwei große Entwicklungsstufen im Desing: Der Slogan und die Marke „Intel Inside“ wurde visualisiert durch das Einfassen in einen „locker“ geschwungen Kreis. Intel wirklich, ganz echt, ist drin 🙂 Das neue Logo wurde einerseits modernisiert, doch visuell ging die Wortmarke in der Schrift deutlich back to the roots und wirkt um einiges erwachsener, als die verspielte Darstellung der 90er.

Nivea Logo – Geschichte der Marke

Nivea stammt vom lateinischen Begriff „nivis“ und bedeutet Schnee. Ein passender und ansprechender Name für eine Marke, die die schneeweiße Creme so bekannt wie kein anderes Pflege Produkt gemacht hat. Oskar Troplowitz von Beiersdorf entwickelte 1911 eine Hautcreme auf Basis einer Wasser-in-Öl-Emulsion und gab ihr den Namen NIVEA.

Nivea Logo und Verpackung Design aus dem Jahr 1911:
Nivea Logo Verpackung Design - Jahr 1991 In den folgenden Jahren machte die Rolle der Frau in der Gesellschaft eine dramatische Entwicklung: sie erlangten das Wahlrecht und das Schönheitsideal wandelte sich von einer aristokratischen Blässe hin zu einer aktiven, gesünder aussehenden Frau. Das Design der Nivea Marke reagierte mit einem wahrhaftigen Sprung in der Gestaltung: Die Farbauswahl fiel auf blau, weil sie eine der wenigen unpolitischen Farben in diesen turbulenten Zeiten blieb. Der Schriftzug wurde deutlich modern.

Nivea Logo und Verpackung Design aus dem Jahr 1925:
Nivea Logo Verpackung Design - Jahr 1925 Es ist wirklich erstaunlich wie zeitlos dieses Design wirkt. Die klare Form der Gestaltung – ein Kreis in weißer Farbe greift einfach auf die Form der Verpackung zurück und die zentral sitzende Schrift werden die folgenden Jahrzehnte nur mit minimalen Veränderungen prägen und die Definition des modernen Design mitbestimmen.

Nivea Logo und Verpackung – Entwicklung des Designs von Jahr 1911 bis 1993:

Nivea Geschichte vom Design Logo & Verpackung

Wie die Geschichte des Nivea Logos auf dieser Übersicht zeigt gab es im Grunde genommen nur zwei Veränderungen am Verpackungsdesign: Der Schrifzug „Creme“ wurde im Jahr 1959 auf eine „handgeschriebene“, kursive umgestellt, um wohl der Nivea Marke mehr Emotion zu verleihen (eigentlich ein kleiner Schritt zurück zu den Anfängen). Und der weiße Kreis verschwand komplett von der Dose seit dem Jahr 1970. Die Veränderungen der Schriftart und zusätzlicher Informationen kann man fast aus der Acht lassen. Damit ist das Erscheinungsbild der Nivea Marke eins der am konsequentesten geführten im Sinne von Corporate Identity. Zeitloses, reduziertes Design behutsam weiterentwickelt und in seiner Form nie komplett verändert.Nivea Logo von der Verpackung losgelöst entfaltet plötzlich einen etwas altmodischen Charm:

Nivea Logo Die spitzen Ecken verraten das wahre Alter der Marke, was auf keinen Fall negativ besetzt ist, sondern eine verlässliche Qualität aus einem traditionsreichen Unternehmen signalisiert.

Zum Schluss noch eine kleine Übersicht der Nivea Sonderedition Design-Verpackungen:

Nivea Sonderedition Design

Fujifilm: Logo im Wandel von 72 Jahren

Fujifilm kommt ab 1. Oktober 2006 mit einem neuen Logo auf den Markt. Die Positionierung des Unternehmens hat sich besonders in den letzten Jahren mit Hinblick auf die technische Entwicklungen der Fotografie sehr stark verändert. Die Kernkompetenz bei photosensitiven Materialien wurde verteidigt und sogar ausgebaut.

Doch das ist nicht genug, die derzeitige Phase bezeichnet das Unternehmen als die „Zweite Gründung“: neue Geschäftsbereiche werden erschlossen (Medical Imaging, Life Science, Grafische Systeme, Dokumentenverwaltung, hochfunktionelle Materialien bsp. Beschichtungen für Flachbildschirme, elektronische Materialien und optische Systeme).

Kein Wunder, dass jetzt auch das Logo als ein Haupterkennungsmerkmal des Unternehmens erneuert wird.

Fuji Film Logos von 1934 bis 2006

Fuji Film Logos im Wandel der Zeit: Am Anfang noch mit dem meistfotografierten der Welt „Fuji“ 😉

Einen ausführlichen Artikel zum Thema gibt es auf dasauge.de.

Update: Hier ist der Link zum Artikel