Design-Wettbewerb BraunPreis 2007

BraunPreis 2007
Submission deadline: 31.01.07
www.braunpreis.de
Design Wettbewerb BraunPreis 2007
Die Braun GmbH lädt im März 2006 zum 16. Mal angehende Industriedesigner und Berufsanfänger, deren Ausbildung nicht länger als zwei Jahre zurückliegt, zum Design-Wettbewerb um den BraunPreis ein.

Der BraunPreis hatte im Jahre 1968 nicht nur seine Premiere – er war gleichzeitig auch der erste internationale Designförderpreis Deutschlands. Braun als Stifter des BraunPreises will die Bedeutung von Industriedesign und Produktinnovationen unterstreichen und Produktideen für technische Gebrauchsgüter fördern – Produkte, die dem Menschen in allen Bereichen des täglichen Lebens dienen.

Ziel des BraunPreises
Mit dem BraunPreis sollen angehende Industriedesigner aus aller Welt gefördert werden. Außerdem soll die Arbeit der Ausbildungsstätten gewürdigt und das Verständnis für Aspekte und Kriterien von Produktgestaltung vertieft werden.

Der BraunPreis soll die Kompetenz und Kreativität angehender Industriedesigner der Öffentlichkeit bekannt machen und den Kontakt herstellen zu interessierten Unternehmen oder potenziellen Auftraggebern.

Preisgeld
Insgesamt wird ein Preisgeld von € 36.000 vergeben.
Der BraunPreis-Gewinner erhält einen Preis in Höhe von € 12.000 oder ein halbjährig (dotiertes) Praktikum in der Designabteilung von Braun. Die übrigen Finalisten erhalten ein Preisgeld von je € 5000. Das restliche Preisgeld wird nach Ermessen der Jury für besondere Anerkennungen vergeben.

BraunPreis-Ausstellung
Die besten Arbeiten werden in der BraunPreis- Wanderausstellung zusammengefasst und sowohl in der internationalen Presse als auch im Internet veröffentlicht. Die Ausstellung soll einen Überblick geben über die internationale Leistung und die Themenschwerpunkte der Designausbildung in der ganzen Welt.

Ausschreibung
Die Teilnehmer sind thematisch in der Auswahl der Produktkonzepte frei. Der BraunPreis ist von jeher unabhängig vom Braun Produktprogramm und auch nicht auf Produkte mit Warencharakter.

Erwartet werden Produktkonzepte, die als Innovation in Technik und Design den Menschen in den Mittelpunkt stellen und ihm in seinem persönlichen Umfeld dienen – im Haushalt, in Beruf und Ausbildung, in Sport und Freizeit sowie im Bereich Gesundheit und Körperpflege.

Bewertungskriterien der Jury
„Der Mensch soll erkennbar Ziel und Ausgangspunkt der Produktidee sein“

Die Jury bewertet alle eingereichten Konzepte nach folgenden Kriterien:

  • Design – alle relevanten Aspekten.
  • Technik – die Plausibilität der Produktfunktion.
  • Interviews mit den Jurymitgliedern
  • Gebrauchsqualität – der Nutzen für den Verwender.

Darüber hinaus werden in der Bewertung weitere fachliche Aspekte hinzugezogen:

  • die gründliche Analyse der Voraussetzungen
  • die gesellschaftliche Akzeptanz der Produktidee
  • die Umweltverträglichkeit des Produktkonzepts
  • die Realisierbarkeit im Hinblick auf Verfahren und Kosten

Da die besten Arbeiten in einer Ausstellung gezeigt werden, ist die Qualität des Designmodells ebenso von Bedeutung wie die Verständlichkeit und Ausführungsqualität der Präsentation. Innovation und funktionale Brauchbarkeit und gestalterische Qualität sind Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bewerbung um den BraunPreis. Innovative Ideen aber auch intelligentes Redesign haben eine Chance in der Bewertung.

BraunPreis-Jury 2007

Moni Wolf
Director of Design at Motorola, iDEN, Plantation, USA

Dr. Mark Breitenberg
Dean of Undergratuate Education at Art Center College of Design in Pasadena, California, USA

Peter Schneider
Director Corporate Design bei Braun
und Vorsitzender der BraunPreis-Jury

Udo Milutzki
Vice President Gillette Engineering

Der BraunPreis wird seit 1992 vom ICSID (International Council of Societies of Industrial Design) unterstützt.

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