Darmstadt - Design Studium

Industrie-Design

Industrie-Design ist eine Gestaltungsdisziplin, die sich aus den Anforderungen der industriellen Produktion heraus entwickelt hat. Die traditionelle Aufgabe besteht in der Gestaltung von Produkten und Produktsystemen (Gebrauchs- und Investitionsgüter) unter Berücksichtigung ästhetischer, ergonomischer, technischer, wirtschaftlicher, kultureller und sozialer Aspekte.

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Designer sind darüber hinaus an Entwicklungen beteiligt, welche die Art und Weise, in der wir leben und arbeiten, tiefgreifend beeinflussen. Neben der Konzeption und Gestaltung von Produkten und Systemen planen, entwickeln und kommunizieren sie Designlösungen für Prozesse und Dienstleistungen in Zusammenarbeit mit der Industrie, Service-Unternehmen und öffentlichen Institutionen. Diese Ausdehnung der Tätigkeitsfelder ist begleitet von einer Steigerung der Aufgabenkomplexität und führt zu einer stärkeren fachlichen Segmentierung. Der Studiengang zeichnet daher kein eindeutiges und klares Berufsbild nach, sondern ist bestrebt, die Studierenden unter Berücksichtigung individueller Neigungen und Befähigungen auf die Anforderungen unterschiedlicher Tätigkeitsfelder vorzubereiten.

Neben den bewährten zwei- und dreidimensionalen Darstellungstechniken (Skizzieren, Zeichnen, Rendering, Modellbau) werden weitere, computerbasierte Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt. Die intensive Nutzung von CAD, Visualisierungs- und Animationsprogrammen unterstützt den Entwurfsprozess und die Kommunikation formaler und konstruktiver Qualität.

Kommunikations-Design
Kommunikations-Design ist eine Gestaltungsdisziplin, die sich mit den stetig steigenden Anforderungen der visuellen und verbalen Informationsübermittlung im gesellschaftlichen Emanzipationsprozess entwickelt hat.

Aufgabe des Kommunikations-Designs ist die Konzeption und Gestaltung von Erscheinungsbildern, Plakaten, analogen und digitalen Publikationen, Visualisierungen, Informations- und Orientierungssystemen, Ausstellungen und Events. Dies geschieht unter Einbeziehung aller zur Verfügung stehenden gestalterischen Mittel (Text, Grafik, Typografie, Foto, Film, Video, 2D- / 3D- Animation und Ton).

Neben den monomedialen Produkten, sowohl im traditionellen als auch im digitalen Bereich, entstehen zunehmend physikalisch nicht greifbare elektronische Räume mit komplexen Interaktions-und Navigationsmöglichkeiten, die entsprechender Planung, Dramaturgie und Programmierung bedürfen.

Der Studiengang hat sein Programm entsprechend konzipiert und den neuen Medien und Techniken einen angemessen hohen Stellenwert eingeräumt.

Die Aktivitäten im Kommunikations- sowie im Industrie-Design sind darüber hinaus verknüpft mit ästhetischen, ergonomischen, technischen, wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Anforderungen.

Diese Ausdehnung der Tätigkeitsfelder ist begleitet von einer Steigerung der Aufgabenkomplexität und führt zu einer stärkeren fachlichen Segmentierung. Der Studiengang zeichnet daher kein eindeutiges und klares Berufsbild nach, sondern ist bestrebt, die Studierenden unter Berücksichtigung individueller Neigungen und Befähigungen auf die Anforderungen unterschiedlicher Tätigkeitsfelder vorzubereiten.

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