Hamburg HAW - Design Studium
Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg
Studiengang Illustration und Kommunikationsdesign
Die Aufgabe von Illustratorinnen und Illustratoren besteht im Entwerfen und Ausführen von Illustrationen, zumeist Zeichnungen und anderen visuellen Zusätzen. Durch sie erläutern, interpretieren, ergänzen, unterstreichen und erklären sie verbale Aussageformen in der Werbung, der Publizistik und der Literatur.
Kommunikationsdesignerinnen und Kommunikationsdesigner lösen Gestaltungsaufgaben im Bereich der (Massen-) Kommunikation, soweit sie visueller Art sind. Hierfür planen und entwerfen sie Bild-Ideen, die sie mit den Ausdrucks- und Gestaltungsmitteln der visuellen Kommunikation realisieren.
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Kommunikationsdesignerinnen und Kommunikationsdesigner lösen Gestaltungsaufgaben in Bereichen der gesellschaftlichen Kommunikation. Das Aufgabengebiet umfasst die Konzeption und Gestaltung von Kampagnen, Erscheinungsbildern, Print- und digitalen Medien.
Durch eine vielseitige Ausbildung in den Bereichen Grafik Design, Advertising, Fotografie, Typografie und Typedesign, interaktive und zeitbezogene Medien werden sie als SpezialistInnen oder als GeneralistInnen in Agenturen, Verlagen oder als selbständige Designerinnnen und Designer tätig. Die Aufgabe von Illustratorinnen und Illustratoren besteht im Entwerfen und Ausführen von Illustrationen mittels zeichnerischer, malerischer und digitaler Gestaltungstechniken. Durch sie erläutern, interpretieren, ergänzen und erklären sie verbale Aussageformen in der Werbung, der Publizistik und der Literatur. Sie entwerfen und fertigen Illustrationen für Printmedien wie Jugend- und Kinderbücher, Sach- und wissenschaftliche Publikationen und literarische Texte, sowie für zeitbezogene und interaktive Medien.
Die Ausbildung der Design-Studiengänge baut auf einem fundierten künstlerischen und entwurfsmethodischen Grundstudium und der Vermittlung von fachspezifischen Grundlagen auf. Fachspezifische Herstellungstechniken werden in Werkstätten und Laboren vermittelt, sie stehen den Studierenden auch für die Umsetzung von Studienarbeiten zur Verfügung. Das Studium wird durch wissenschaftliche Lehrangebote in Kommunikationstheorie, Kunst-, Kostüm-, und Designgeschichte flankiert. Die einzelnen Studienfächer sind den Modulgruppen Künstlerische Methodik, Labore und Werkstätten, Theorie und Design zugeordnet. Entsprechend der Studienrichtungen wird eine vielseitige Ausbildung angeboten, die ein interdisziplinäres Studium ermöglicht. Die Studienrichtung Kommunikationsdesign bietet folgende Schwerpunkte an:
- Grafik Design
- Advertising Design
- Fotografie
- Typografie
- Typedesign
- interaktive Medien
- zeitbezogenen Medien
Die Studienrichtung Illustration bietet die Schwerpunkte an:
- Buchillustration
- Medienillustration und
- Informative Illustration
Studiengang Textil-, Mode- und Kostümdesign
Die Absolventen des Studienganges Mode + Kostüm arbeiten für nationale und internationale Firmen, Modehäuser, für Theater, Opernhäuser, für den Film oder sie erfinden ein eigenes Label. Mode- und Kostümdesigner konzipieren und gestalten Körperbilder im Kontext öffentlicher, theatraler, medialer Aktionsräume. Stdudiernde der Studienrichtung Produktdesign Textil (er)finden und gestalten textile und anverwandte Produkte für alle Lebensbereiche, zum Beispiel den (Innen-) Raum, Körper (Mode), Transport (Auto, Bahn, Flugzeug) und Medien in Verbindung mit neuen Technologien.
Für den Studiengang Mode + Kostüm und Produkt Textil sind die künstlerischen und entwurfsmethodischen Grundlagen ebenso wie die allgemeinen Wissenschaften Voraussetzung für einfachspezifisches, interdisziplinäres Studium.
Herstellungstechniken wie Schnittgestaltung, Fertigungstechnik, Kostümtechnik, Maschentechnik, Textil- Technik, -Chemie, -Druck und Gewebegestaltung sind Studien begleitende Fächer.
Moderne Werkstätten und Computerlabore unterstützen die vielseitigen Möglichkeiten für freie Experimente und Praxis orientiertes Arbeiten. Ergänzt wird das Studium zur Zeit durch das Forschungsprojekt "Moden (er)finden".
Modedesignerinnen und Modedesigner konzipieren und entwerfen Kollektionen. Hierfür realisieren sie die Mustermodelle, wählen Material und Farbe. Im Bereich von Stoff-, Leder-, Strickkollektionen, Herren- und Damenbekleidung entwerfen sie ein Produkt, das in Serie gefertigt werden kann, oder Einzelmodelle. Arbeitsfelder bieten sich u.a. im Musteratelier einer Textilfirma der Bekleidungsindustrie, im Atelier eines/r Modedesigners/in bei einem Couturier, im Styling Büro (Information); sie können freiberuflich beratend tätig sein für Ausstattung in Film, Fernsehen oder Theater.
Kostümdesignerinnen und Kostümdesigner entwerfen, gestalten und realisieren Kostüme und Ausstattungen für die szenischen Medien Film, Fernsehen, Schauspiel, Oper, Ballett und die hierfür tätigen Ausstattungsfirmen. Textildesignerinnen und Textildesigner befassen sich mit Produktgestaltung für Architektur (Heimtextilien) und Mode (Bekleidungstextilien). Sie konzipieren, erfinden, entwickeln - teilweise mit computergestützten Programmen - u.a. folgende Produkte: Dekorations-, Kleider-, Möbelstoffe, Teppiche, Tapeten, Bett-, Tischwäsche und textilverwandte Produkte in den Herstellungstechniken Druckerei, Weberei, Wirkerei, Strickerei, Tufting und Vliestechnik. Arbeitsfelder sind u.a.: Textilfirmen und -verlage, Studios für Architektur, Mode- und Textildesign, Redaktionen für Fachzeitschriften in der Tätigkeit als Farbberater/in, Stylist/in, Art-, Creativ-Director/in, Produktmanager/in und Freelance-Designer/in.
Die Ausbildung der Design-Studiengänge baut auf einem fundierten künstlerischen und entwurfsmethodischen Grundstudium und der Vermittlung von fachspezifischen Grundlagen auf. Fachspezifische Herstellungstechniken werden in Werkstätten und Laboren vermittelt, sie stehen den Studierenden auch für die Umsetzung von Studienarbeiten zur Verfügung. Das Studium wird durch wissenschaftliche Lehrangebote in Kommunikationstheorie, Kunst-, Kostüm-, und Designgeschichte flankiert. Die einzelnen Studienfächer sind den Modulgruppen Künstlerische Methodik, Labore und Werkstätten, Theorie und Design zugeordnet. Entsprechend der Studienrichtungen wird eine vielseitige Ausbildung angeboten, die ein interdisziplinäres Studium ermöglicht.
Studiengang Bekleidungstechnik
Diplomingenieurinnen und Diplomingenieure des Studienganges Bekleidungstechnik befassen sich mit der Herstellung und Vermarktung von Mode. Tätigkeitsfelder sind u.a. alle Sparten der Bekleidungsindustrie, Textil- und Bekleidungshandel, Zulieferindustrie und staatliche Beschaffungsämter.
Absolventinnen und Absolventen des Studienganges steuern bei der Umsetzung der vielfältigen Ideen der Mode-, Textil- und Kostümdesigner das ökonomische, technische und organisatorische Know-how bei. Sie sind es, die den Modellunikaten zur Serienreife verhelfen, Qualitätssicherung betreiben und die logistische Unterstützung der kreativen Prozesse übernehmen. Dabei arbeiten sie häufig international mit Menschen unterschiedlicher Kulturen zusammen. Ingenieurinnen und Ingenieure (Bachelor of Engineering) mit Abschluss im Studiengang Bekleidung – Technik und Management koordinieren Einkauf, Produktion und Verkauf von Mode. Tätigkeitsfelder sind Produktentwicklung, Arbeitsvorbereitung, Produktionsplanung,
-steuerung und -kontrolle, Qualitätssicherung, Personal-, Kapazitäts-, Termin- und Kostenplanung sowie Management, Industrial Engineering und EDV. Sie finden ihre Aufgabe in der Textil- und Bekleidungsindustrie und dem –handel, in der Zulieferindustrie, im Bildungsbereich und in Staatlichen Beschaffungsämtern. Sie sind Produktmanager, Technischer Betriebsleiter, Abteilungsleiter, Fachberater in der Anwendungstechnik der Zulieferindustrie (z.B. CAD/CAM/Näh- und Bügeltechnik), selbständiger Industrieberater oder Unternehmer.
Die Umsetzung bekleidungstechnischer Erkenntnisse in innovative Produkte und Technologien steht im Mittelpunkt. Das Studium Bekleidung -Technik und Management mit dem Abschluss Bachelor of Engineering ist auf eine Dauer von sieben Semestern angelegt. Neben einer fundierten theoretischen Ausbildung bildet die praxisorientierte Wissensanwendung in Laboren einen wichtigen Grundstein der Lehre. Im ersten Studienjahr werden überwiegend natur-, arbeits- und wirtschaftswissenschaftliche sowie bekleidungstechnische und textilchemische Grundlagen gelehrt.
Im zweiten Studienjahr werden auf der Basis der vermittelten Grundlagen die Kenntnisse über Produktentwicklung und –realisation, über Werkstoffe sowie Funktion und Einsatzgebiete von Betriebsmitteln, wirtschaftliche Zusammenhänge und Methoden zur Entwicklung geeigneter Prozesssteuerungen in der textilen Kette erweitert.
Im fünften Studiensemester haben die Studierenden Gelegenheit, die bisher erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten in einem Praxissemester in Unternehmen der Bekleidungswirtschaft anzuwenden und auszubauen.
Im letzten Studienjahr vertiefen Wahlpflichtmodule das Wissen der Studierenden in folgenden Bereichen und bieten Gelegenheit zu einer Spezialisierung für die bevorstehende Berufspraxis:
- Innovative Bekleidungskonzepte
- Produktdatenmanagement
- Textilwissenschaften
- Betriebswirtschaftslehre
