Pforzheim - Design Studium
Hochschule Pforzheim
Studiengänge
Bachelor: Design Bachelor Mode, Schmuck und Objekte der Alltagskultur, Transportation Design, Visuelle Kommunikation
Master of Arts in Creative Direction
Master of Arts in Transportation Design
Mode
Ziel des Studiums ist die Ausbildung zu hochqualifizierten Designern, die je nach Begabung und Neigung eine spezielle Laufbahn im Modedesign oder in der Bekleidungsindustrie ergreifen, sowie auch angrenzende Gebiete, wie Bühnenkostüm oder Modejournalismus, fachkompetent ausüben.
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Gerade die Mode baute in den letzten Jahren ihren Aktionsradius innerhalb der Gegenwartskultur aus und wurde zum Leitmedium. Ausschlaggebend dafür ist die verstärkte Allianz von Mode und Medien, Fotografie und Kunst. Modedesign beansprucht neben handwerklichem Verständnis ein hohes Maß an Kreativität. Ausgangspunkt jeglicher Kreativität ist die Idee. Ideen entstehen aus Kommunikation: Kommunikation mit der Kunst, der Musik, der Technik, der Umwelt ebenso, wie mit Menschen. Design entsteht nicht im luftleeren Raum abgehobener Fantasie oder lustbetonter Selbstverwirklichung.
Eine Mode zu entwerfen, bedeutet das Erkennen unterschiedlicher Bedürfnisse und Ansprüche, aber auch Träume. Mode kennt keine nationalen Barrieren. Modedesigner sind die Architekten der menschlichen Hülle. Ihr Name ist das Aushängeschild vieler Unternehmen. Auf diese kreativen und beruflichen Anforderungen ist die Lehre im Studiengang Mode abgestimmt. Sie ist eine Synthese von Kunst-Design-Kreativität, Wissenschaft und Praxis.
Ziel der wissenschaftlichen Fächer wie Kunstanalyse, Ästhetik, Semiotik, Modegeschichte und Modeanalyse ist die Intensivierung der Wahrnehmungsmöglichkeiten, das heißt, Zeichen zu lesen, historische Entwicklungen zu erkennen und kulturelles Wissen anzueignen.
Schwerpunkte der Semester sind Themen wie soziale und kulturelle Einflüsse auf die Mode bzw. Wechselwirkungen, Ästhetik, Kompositions- und Farbtheorie, die in Projektkonzepte und deren praktische Umsetzung mit einfließen. Alle Bereiche der Damen- und Herrenmode von der Haute Couture, dem Prêt-à-porter bis zur Konfektion, ebenso wie Sport- und Kinderkleidung, Bühnenkostüm und Accessoires werden dabei angesprochen.
Die Basis des Studiums bildet eine künstlerische, technische und theoretische Ausbildung, auf der im zweiten Studienabschnitt mit individuellen Projekten aufgebaut wird. Themen aus den verschiedensten Bereichen der Mode werden analysiert und Konzepte für Kollektionen, Bühnenkostüm und Accessoires entwickelt. Innerhalb des breit gefächerten Unterrichtsangebots steht in den ersten Semestern das Experimentieren mit Formen, Farben, Materialien unde Schnitten im Vordergrund. Für die Realisation von Projekten stehen hervorragend ausgestattete Werkstätten und Labors, eine Anlage für Schnittgestaltung, ein Medienlabor (Apple Macintosh) sowie ein Studio für audiovisuelle Präsentationstechniken zur Verfügung.
Regelmäßig werden Exkursionen, Gastvortäge und Workshops organisiert, sowie Auslandsaufenthalte für Studium und Praxis gefördert. Die Studierenden nehmen an Wettbewerben, Modenschauen und Ausstellungen teil und präsentieren ihre Abschlussarbeiten pro Semester in einer in allen Details eigenverantworltlich organisierten, öffentlichen Modenschau.
Die berufliche Laufbahn der Absolventen ist vielseitigst; dabei ist die Position als Produktmanager/in, Designer/in, Stylist/in und Direktrice in großen und mittleren Bekleidungsunternehmen am häufigsten, einschließlich aller Accessoire-Bereiche. Entsprechende Positionen in den neuen Medien sind ebenso selbstverständlich, wie in Werbe, Presse- und Styling-Agenturen. Der Beruf als Kosümbildner in Theater, Film und Fernsehen steht ebenso offen wie jener des Modejournalismus.
Schmuck und Gerät
Schmuck- und Gerätgestaltung werden als gesellschaftsbezogene Tätigkeiten verstanden die Ausdruck einer kulturellen Entwicklung sind, wie alle Tätigkeiten in der Gestaltung. Das Verstehen der gesellschaftlichen Funktion von Schmuck und Gerät - bezogen auf das individuelle Bedürfnis und Anliegen der einzelnen Person als Darstellung persönlichen Lebensstils und Ausdrucks in den Verschiedensten Differenzierungen - ist eine notwendige Forderung an die Studierenden.
Das Tätigkeitsfeld erfordert gestalterischen Erfindungsreichtum und Formgefühl sowie die sichere Beherrschung möglichst vieler handwerklicher und allgemeiner technischer Fertigkeiten und Kenntnisse. Während im Atelier vornehmlich Einzelschmuck und Objekte (Unikat) hergestellt werden, ist die Tätigkeit des Gestalters in der Industrie auf die Entwicklung und Herstellung von Serienschmuck und -objekten ausgerichtet.
Diese im Ansatz sehr differenzierten Ausgangspositionen verlangen je nach Aufgabenstellung einen Entwurfsprozess, bei dem gestalterische, technische und wirtschaftliche Überlegungen unterschiedliche Gewichtung erhalten.
Ziel des Studiums ist die Entwicklung der Fähigkeiten, neue, der Zeit entsprechende Schmuck- und Geräteformen und zukunftorientierte Konzeptionen zu finden. Die inhaltliche Auseinandersetzung sowie das praktische Kennen lernen anderer, d.h. nicht unbedingt schmuckbezogener Ausdrucksformen, ist dabei ebenso notwendig wie der Umgang mit unüblichen oder neuen Materialien und die Fertigkeit zur Umsetzung und Realisation. Der Wille zum Erlernen nicht bekannter Fertigungstechniken wird erwartet.
Der theoretische Teil des Studiums beinhaltet die Information über die jeweiligen Zeitströmungen auf dem Gebiet des Schmucks und Geräts, der bildenden Kunst, der Mode und des Industrie Designs. Die einzelnen Projektarbeiten umfassen den gesamten Bereich von der Konzeption bis zur Realisation, des Unikat- und Serienschmucks, die Besonderheiten der individuellen Kleinserie und des Kleingeräts. Damit ist gewährleistet, dass der Absolvent/die Absolventin im eigenen Atelier, als Designer(in) in einer Werkstatt oder in der Industrie den sich heutzutage schnell wechselnden Anforderungen gerecht werden kann.
Das Studienangebot gliedert sich in
Künstlerische Fächer:
Malerei, Skulptur/Raum, Zeichnung, Medien (künstlerische Fotografie, Video).
WissenschaftlicheFächer:
Anthropologie, Wahrnehmungspsychologie, Geschichte des Schmucks und Geräts, Kultursoziologie, Kunstanalyse, Philosophie, Semiotik, Ästhetik, Kosten und Kalkulation, Recht, Marketing.
Projektarbeit:
Grundlagen der Schmuck- und Gerätgestaltung; Entwurf-Modell-Realisation in den Bereichen Einzelschmuck, Serienschmuck, Modeschmuck und Gerät; Accessoires; Schmuckgestaltung mittels CAD; freie, schmuckübergreifende Experimente.
Techniken:
Gold- und Silberschmiedetechniken, Gravieren/Ziselieren, Fassen, Edelsteinbearbeitung, Metall-Drücken, Emaillieren, Galvanotechnik, Produktionstechniken, zwei- oder dreidimensionale Darstellungstechnik, Gemmelogische Grundlagen, Fachtheorien.
Ausbildung zum Diplom Transportation Designer (FH) - Die Regelstudienzeit beträgt 8 Semester - Die Ausbildung erfolgt in deutscher Sprache.
Fachstudium
Planung, Konzeption, Entwurf und Ausarbeitung von Industrie-Produkten im Konsum-Investitionsgüter- und Transportationbereich
Wissenschaftliche Fächer
Geometrische Grundlagen, Designeinführung, Kunst- und Designgeschichte, Ästhetik, Ergonomie, Konstruktion- und Forschungslehre, wirtschaftliche und soziologische Einführung
Realisationstechniken
Darstellungstechniken, Videotechnik, zwei- und dreidimensionales Gestalten mit CAD, Modellbau
Künstlerische Fächer
Zeichnen, Malen, Skulptur/Raum und Medienarbeit
Visuelle Kommunikation
Kommunikationsdesigner gestalteten Botschaften. Dabei müssen sie zum einen dem Inhaltder Botschaft selbst gerecht werden, zum anderem dem Empfänger der Botschaft. Inunserer offenen Informationsgesellschaft sind die Anwendungsgebiete für visuelleKommunikation nahezu unerschöpflich. In der Wirtschaft geht es vor allem um Werbungfür Konsum- und Investitionsgüter, um Imagewerbung und Unternehmensdarstellungen.Auf dem Sektor Ausbildung und Erziehung sind instruktive und didaktische Informationengefordert. Kommunikationsdesigner arbeiten aber auch mit bei Leit- undOrientierungssystemen im administrativen Bereich, bei Kampagnen für politische undkulturelle Institutionen, bei Fernsehsendungen, bei Verlagen, bei Büchern, Zeitungenund Zeitschriften - um nur einige der wichtigsten Felder zu nennen.Die sich schnell wandelnden gesellschaftlichen Bedingungen erfordern dabei von denKommunikationsdesignern ein hohes Maß; an Offenheit für gesellschaftliche undtechnologische Entwicklungen. Nur wer selbst nie aufhört immer Neues zu lernen,kann anderen die sich ständig wandelnden Botschaften vermitteln.Die Inhalte des Fachs Visuelle Kommunikation an der Fachhochschule Pforzheimorientieren sich - auf wissenschaftlicher Grundlage - vor allem an der Berufspraxisder Kommunikationsdesigner. Dazu gehören eine solide gestalterische Ausbildung,intensive Übungen in den künstlerischen Fächern und in allen gestalterischenDisziplinen wie Typografie, Fotografie, Video, Illustration genauso wie das Erlernenvon theoretischem Handwerkszeug wie zum Beispiel Soziologie, Psychologie undWirtschaftswissenschaften. Unverzichtbarer Bestandteil des Studiums sind inzwischenauch die computergestützten Gestaltungstechniken und er Umgang mit bewegten Bilderngeworden.
Kunst, Kunst- und Design-Wissenschaften
Die studiengangübergreifenden Fachgebiete Kunst, Kunst- und Desigwissenschaften sind als künstlerisch-wissenschafltlicher Bereich genau der Ort, um gleichsam modellhaft gestalterische Experimente in der Kunst mit wissenschaftlichen Erkenntnissen zusammenzuführen.Durch das angebotene breite Spektrum in Lehre und Forschung bilden diese studiengangübergreifenden Fachgebite das ideale Forum für die Auseinandersetzung mit Fragen, welche die zeitgenössische Kultur an die Gestaltung stellt.
Kunst- und designwissenschaftliche Lehrveranstaltungen vermitteln fundierte Kenntnisse über ästhetische, historische sowie soziokulturelle Kontexte und die Verankerung in der heutigen Gesellschaft. Um als Gestalter differenziert auf menschliche Bedürfnisse, kulturelle Lebensformen und historische Bedingungen eingehen zu können, ist ein wissenschaftlich geschultes Wahrnehmungs- und Urteilsvermögen eine ebenso wichtige Voraussetzung, wie die Förderung gestalterischer Fähigkeiten, künstlerischer Wahrnehmungserfahrung und solider handwerklicher Fertigkeiten in den vielfältigen künstlerischen Medien. Gerade das Zusammenwirken von künstlerischem Handwerk, kreativem Gestaltungsvermögen und begleitender theoretisch-wissenschaftlicher Aufarbeitung bildet die Basis für eine verantwortungsbewusste, innovative Tätigkeit in allen gestalterischen Berufsfeldern.
http://www.hs-pforzheim.de
