Trier - Design Studium
Fachbereich Gestaltung an der Fachhochschule Trier
Gemeinsam mit den Studiengängen Architektur, Innenarchitektur, Intermediales Design, Edelsteindesign, Schmuckdesign und Modedesign gehört auch der Studiengang Kommunikationsdesign dem neu gegründeten Fachbereich Gestaltung der Fachhochschule Trier an (seit dem Jahre 2005). Die überarbeitete Fachbereichsstruktur fördert interdisziplinäres Arbeiten unter verschiedenen Designdisziplinen. Eine permanent steigende Zahl von Kontakten im Ausland bietet eine einmalige Internationalität für alle Studierende an.
Fachbereich Gestaltung
Fachrichtungen: Architektur, Baudenkmalpflege, Edelstein- und Schmuckdesign*, Innenarchitektur, Intermediales Design, Modedesign, Kommunikationsdesign
* Die Fachrichtung Edelsteindesign und Schmuckdesign befindet sich am Standort Idar-Oberstein.
Studiengänge im Fachbereich Gestaltung
Fachrichtungsleitungen
Architektur
Leiter der Fachrichtung: Prof. Dr. Hartmut Eckhart
Stellvertreter: Prof. Dr. Matthias Sieveke
Edelstein- und Schmuckdesign
Leiter der Fachrichtung: Prof. Theo Smeets
Stellvertreterin: Prof. Ute Eitzenhöfer
Innenarchitektur
Leiter der Fachrichtung: Prof. Wolfgang Strobl
Stellvertreter: Prof. Stefan Dornbusch
Kommunikationsdesign
Leiter der Fachrichtung: Prof. Johannes Conen
Stellvertreter/in: NN
Modedesign
Leiterin der Fachrichtung: Prof. Barbara Best
Stellvertreterin: Prof. Herman Spaan
Architektur an der HTWG Trier
Durch die Neustrukturierung unserer Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung, bietet ein Studium der Architektur außer der fachlichen Qualifikation zum späteren Eintritt in die Architektenkammern, eine Reihe zusätzlicher, die Berufschancen erweiternder Qualifikationen und Kenntnisse, die es an anderen Hochschulen nicht gibt:
- Im organisatorischen Verbund unseres Gesamt - Fachbereiches Gestaltung können in Form von Wahlfächern und fachübergreifenden Studienmodulen Methoden, Denkweisen und Kenntnisse insbesondere in den Bereichen Innenarchitektur und Kommunikationsdesign/Graphik/Medien zusätzlich zu den klassischen Ausbildungsinhalten der Architektur erworben werden.
- Unser Studiengang, der im Herbst 2008 von einem 6+4 semestrigen Bachelor/Master - Studiengang abgelöst wird, bietet im Kern des Studiums entwerfende und konstruierende Fächer und Module an. Gerade diese technisch-konstruktive Kompetenz in Verbindung mit Entwurfskreativität haben wir durch die Berufung junger, hervorragend qualifizierter Professorinnen und Professoren gestärkt.
- Unsere besten Absolventen finden ihren Berufseinstieg häufig im Nachbarland Luxemburg - nachgefragt von namhaften, international tätigen Büros.
- Dieser berufliche Erfolg ist auch ein Beleg für die praxisnahe Ausbildung unserer Studierenden und Absolventen, deren Werdegang nach dem Studium durch den Aufbau unseres Alumni-Netzwerkes unterstützt und dokumentiert wird.
- Unsere Fachrichtung unterhält diverse Kooperationen mit Architektur- und Hochbau-bezogenen Unternehmen und Institutionen, aus denen Förderpreise und Förderprogramme für unsere Studierenden resultieren.
- Unsere Studieninhalte und deren Organisation ermöglichen dem überwiegenden Teil der Architekturstudierenden einen Studienabschluss innerhalb der Regelstudienzeit.
- Studierende der Fachrichtung Architektur pflegen Austausch mit ausländischen Kommilitonen aus Luxemburg, Spanien, England, Polen, Italien, China, insbesondere im Rahmen internationaler Projekte wie dem Städtebauprojekt urbs.
- Kommunikation, wechselseitige Diskussion und Anregung, also „forschendes Lernen“, haben auf rund 600 qm studentischer Arbeitsräume vor Ort genügend Spielraum. Ausgestattet mit zeitgemäßer W-LAN - Technik und 24 h – Anschluss an das hochschuleigene Rechenzentrum.
Wir bieten Ihnen zu Beginn Ihres Studiums eine Studienberatung an, mit der Sie Ihre Motivation, Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft, aber auch ihre Neigungen und Talente überprüfen können.
Die Kommilitonen der Fachschaft helfen Ihnen bei den ersten und wichtigen Schritten in Ihr Studium.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung - für ein nach wie vor faszinierendes Fach Architektur.
Innenarchitektur in Trier: Bachelor 8
Die Semester 1 - 3 beinhalten ein dichtes Grundlagenstudium in den Bereichen Gestaltung, Darstellung, Konstruktion, Technologie und Theorie, in einer Mischung aus Werkstattarbeit und Studioarbeit am Computer.
Nach dem Grundlagenstudium und studienbegleitenden Prüfungen beginnt das Projektstudium. Projekte werden in der Regel in allen Lehrgebieten des Entwurfs angeboten. Durch verschiedene Kombinationen können eigene Studienschwerpunkte gesetzt werden.
Im 5. Semester ist eine Praxisphase bzw. ein Auslandssemester vorgesehen. Selbständiges Arbeiten wird in der Bachelorarbeit vorausgesetzt.
Nach dem Abschluss des achtsemestrigen Studiums (Bachelor 8) als Bachelor und einer zweijährigen Berufstätigkeit folgt in der Regel die Mitgliedschaft in der Architektenkammer mit der Berufsbezeichnung Innenarchitektin oder Innenarchitekt.
Das Studium Edelstein- und Schmuckdesign am Standort Idar-Oberstein
Daten und Fakten: Jung an Jahren - reich an Erfahrung
Der Fachbereich Edelstein- und Schmuckdesign wurde 1986 gegründet. Seitdem hat sich das Studienangebot kontinuierlich entwickelt.
Im Sommersemester 2005 wurde der Fachbereich Edelstein- und Schmuckdesign mit 4 weiteren Fachbereichen der FH Trier zum neuen Fachbereich Gestaltung verschmolzen. Die ehemaligen Fachbereiche sind seitdem Studiengänge. Die Anpassung an den europäischen Studienstandard "Bachelor / Master of Arts" ist erfolgt und es wird ab Wintersemester 2008/2009 in enger Kooperation mit dem Studienbereich Intermediales Design ein Bachelor angeboten, der auf den Master ESD vorbereitet. Der Master Edelstein- und Schmuckdesign wird schon ab Sommersemester 2008 angeboten.
Auftrag und Verantwortung: Das 3-P-Modell als Leitbild
Drei eng vernetzte Ziele leiten die Aktivitäten der Fachrichtung:
• Professionalität entwickeln: Die Basis jeder erfolgreichen Leistung ist Professionalität. Daher zielen wir auf ein hohes Niveau - im theoretischen Wissen, im praktischen Können, in der kreativen Entfaltung. So lernen zum Beispiel die Studierenden in Zusammenarbeit mit Unternehmen professionelle Maßstäbe für Designqualität kennen.
• Projekte entwerfen: Voraussetzung für bleibende Lerneffekte ist das eigene Tun. Daher arbeiten wir in Projekten zusammen, die Eigeninitiative, Selbstsicherheit und Teamgeist fördern. Zu nennen ist etwa die gemeinsame Konzeption von Ausstellungen oder die Teilnahme an Messen mit eigenen Kollektionen.
• Persönlichkeiten gestalten: Die Ausbildung der Persönlichkeit braucht Entwicklungsraum - gerade im Bereich von Design und Kunst. Daher bieten wir ein Studium mit hohem Freiheitsgrad und vielen Perspektiven an. Die Teilnahme an Wettbewerben, Stipendien, Studienreisen oder Auslandssemester fördern Begabungen und profilieren Gestaltungspersönlichkeiten.
Berufliche Tätigkeitsfelder
Berufliche Tätigkeiten nach Abschluss des Studiums sind möglich als
• Angestellter oder freischaffender Designer/Designerin, in Produktions- oder Atelierleitung von fachspezifischen Firmen, Art Director, Design-Management / Design-Organisation,
• Kundenberater in Verkauf und Handel,
• Lehrender in staatlichen Ausbildungseinrichtungen und Fortbildungseinrichtungen in freier Trägerschaft,
• Berichterstatter im Verlagswesen.
Intermediales Design studieren
Dauer und Umfang
Intermediales Design (ImD) ist ein B.A.-Studium. Den Bachelor of Arts erwerben Sie nach 6 Semestern, also 3 Jahren.
Nach dem einheitlichen europäischen Bemessungssystem (ECTS) erbringen Sie insgesamt mindestens 45 ECTS-Punkte aus Modulen des Kernbereichs Intermediales Design sowie mindestens 90 ECTS-Punkte aus Modulen Ihres gewählten Schwerpunkts. Der Studienverlaufsplan sieht in jedem Semester mindestens 30 ECTS-Punkte vor.
Zulassung
Der Studiengang startete erstmalig zum Wintersemester 2008 / 2009. Neue Studierende werden zu jedem Sommer- und Wintersemester aufgenommen.
Pro Semesterjahrgang werden durchschnittlich 25 Studierende zugelassen. Über die Zulassung wird in einem Bewerbungsverfahren mit Eignungsprüfung entschieden. Als Vorbereitung zur Bewerbung werden regelmäßige Mappenberatungstermine angeboten.
- Details zur Bewerbung
Kosten
Das Land Rheinland-Pfalz ermöglicht Ihnen ein gebührenfreies Erststudium. Es ist lediglich ein semesterweiser Studienbeitrag zu entrichten, von dem Kosten für das Semesterticket, die studentische Selbstverwaltung u.a. gedeckt werden. Ein solcher Beitrag wird auch in Bundesländern mit Studiengebührenpflicht zusätzlich erhoben.
- Information des Bildungsministeriums
- Details zum Semesterbeitrag
- Bundesübersicht zu Studiengebühren (Wikipedia)
Studienphasen
Das Studium gliedert sich in drei Phasen:
Grundlagen (1. & 2. Semester): In den ersten beiden Semestern erarbeiten Sie sich gestalterische Grundlagen in verschiedenen Qualifikationsfeldern. Diese Einführungs- und Orientierungsphase dient dem Aufbau eines Grundwissens und zentraler Schlüsselkompetenzen, auf denen Ihr weiteres Studium aufbaut.
Vertiefung (3. bis 5. Semester): Auf Basis Ihrer Erfahrungen können Sie nun Ihre Kenntnisse in vertiefen. Es steht Ihnen frei, sich dabei eng zu spezialisieren oder ein breiter angelegtes Interesse zu verfolgen. (Details zur Profilbildung).
In der Vertiefungsphase arbeiten Sie gemeinsam mit Kommiliton/innen der Semester 2 bis 6.
Schwerpunkt (6. Semester): Ihr Arbeitsaufwand im letzten Semester fließt zum Großteil in Ihre Abschlussarbeit ein. Mit ihr setzen Sie einen abschließenden Schwerpunkt Ihres Studiums.
Studieninhalte
Die Lehrangebote des Intermedialen Designs konzentrieren sich auf eine Reihe zentraler Qualifikationsfelder:
- Interaktive & Hypermediale Systeme
- Medienräume & Mediale Szenografien
- Crossmedia & Integrierte Kommunikation
- Narrative Formate & Audiovisuelle Medien
- Character-, 3D-, Concept-, Animation- und Game Design
- Theorie & Praxis des Intermedialen
- Details zu den Studieninhalten
Ausrichtungen
Die Angebote im Rahmen des Intermedialen Designs werden derzeit in drei Ausrichtungen orientiert. Die Ausrichtungen „Games“ und „Neue Medien“ stellen jedoch keine einmaligen, strikten Festlegungen dar: Mit der semesterweisen Wahl entsprechend zugeordneter Lehrangebote stellen Sie lediglich die Weichen für die Ausrichtung Ihres individuellen Qualifikationsprofils.
- Ausrichtung Neue Medien
- Ausrichtung Games
- Ausrichtung Edelstein & Schmuck
Projektorientierung & Jahresthema
Konzeption, Produktion, Präsentation ist der Dreischritt, der die Projektentwicklungen im Rahmen dieses Studiums prägt. Nach der Orientierungsphase bildet das angewandte, projektbasierte Arbeiten einen Fokus Ihrer Tätigkeit. Aufgrund der Zugangsbeschränkung des Studiengangs kann dabei eine intensive Betreuung und ein Unterricht in kleinen Gruppen gewährleistet werden.
Einen besonderen Stellenwert hat das Jahresthema, das jeder Semesterjahrgang beginnend im dritten Studiensemester eigenständig bestimmt, eineinhalb Jahre lang, also insgesamt über drei Semester gemeinsam bearbeitet und die Ergebnisse publik macht. Der Anspruch, für das, was man tut, auch außerhalb der Hochschule eine Öffentlichkeit zu finden, begleitet dieses Studium.
Interdisziplinäre Polymodule
Die im gesamten Lehrangebot des Fachbereichs Gestaltung ausgewiesenen Polymodule bilden einen Pool von interdisziplinären Angeboten, auf die von Studierenden aus allen Fachrichtungen und Studiengängen des Fachbereichs unter Wahrung der jeweils gegebenen Voraussetzungen und Kapazitätsgrenzen zugegriffen werden kann. Desweiteren besteht unter der Ausrichtung „Games“ eine enge Zusammenarbeit mit dem Informatik-Studiengang „Digitale Medien und Spiele“.
Studiengang Kommunikationsdesign
Der Bachelor- und der darauf aufbauende Master-Studiengang Kommunikationsdesign bildet Designerinnen und Designer für eine Berufstätigkeit im Bereich der visuellen Kommunikation aus.
Acht Professorinnen und Professoren sowie weitere Lehrkräfte, Lehrbeauftragte und Mitarbeiter leisten ein vielseitiges Studienangebot für ca. 200 Kommunikationsdesign-Studierende.
Nicht zuletzt durch die sich immer weiter entwickelnden Gestaltungs- und Medientechnologien entfaltet der Bereich Kommunikationsdesign eine große Dynamik mit einer zunehmenden Komplexität des fachlichen Profils.
Das Ziel des Bachelor-Studiums Kommunikationsdesign besteht darin, Studierende für eine Berufstätigkeit im Bereich der visuellen Kommunikation zu qualifizieren. Das Studium sensibilisiert die Studierenden für visuelle Belange, qualifiziert in den technisch-gestalterischen Möglichkeiten des Faches, vermittelt Fähigkeiten in der Systematik des Entwurfs und der effektiven Übermittlung von Kommunikationsinhalten.
Der Aufbau eines theoretischen Wissens in den kommunikationsrelevanten Gebieten, die Befähigung zum theoretischen Diskurs und zum fachbezogenen Dialog mit Auftraggebern und Kunden ergänzen das Studienangebot. Das Studium bietet die Basis für eine vielseitige Berufsausübung in Werbeagenturen, Design-Studios, in Industrieunternehmen, in Verlagen und Fernsehanstalten sowie in freiberuflicher Tätigkeit.
Unter Wahrung der für den Bachelor-Studiengang gültigen Zielsetzungen vertieft der darauf aufbauende Masterstudiengang die dort vermittelten Fähigkeiten und Kompetenzen. Dabei wird insbesondere die fach-, kommunikations- und kulturwissenschaftliche Durchdringung des Studienbereichs verstärkt und die eigenständige gestalterisch-künstlerische Ausdrucks- und Darstellungsfähigkeit mit einer klaren Innovationsorientierung ausgebaut. In dem Vermittlungs- und Handlungsfeld Kommunikation – Design – Medien hat das fachübergreifende, interdisziplinäre Arbeiten einen hervorragenden Stellenwert.
Fachrichtung Modedesign
Das Berufsfeld der Modedesignerin und des Modedesigners umfasst Planung und Gestaltung von Bekleidung im weitesten Sinne. Sie wirken vorwiegend im Kreativbereich der Bekleidungsindustrie, aber auch im Theater und beim Film mit. Ihre Einsatzmöglichkeiten reichen von Entwurf gezielter Prototypen über Darstellung, Gestaltung und Entwicklung von Modekollektionen bis hin zur Mitwirkung im Produktmanagement.
Die Notwendigkeit laufender Anpassung an neue Technologien sowie gesellschaftsverändernde Faktoren erfordern ein gesteigertes Wahrnehmungsvermögen, Flexibilität und Entscheidungssicherheit. Die fachliche Eignung bezieht sich besonders auf ein gutes Farb- und Materialempfinden, verlangt dabei aber auch den Blick für Proportion und Maß.
Der Aufbau des Studiums Modedesign ermöglicht eine systematische Vermittlung und Vertiefung der erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten.
Die eigene Berufserfahrung der Professorinnen und Professoren sowie ständige Kontaktaufnahme mit der Industrie durch Exkursionen und Gespräche bilden einen wesentlichen Faktor für die realitätsnahe Ausbildung.
Seit vielen Jahren pflegt der Fachbereich Modedesign einen intensiven Studierenden-Austausch mit Partnerhochschulen wie der University of Design in Helsinki; der School of Fashion Design and Technology „London College of Fashion" in London; dem Centro Superior de Diseno de Moda in Madrid; dem Instituto Europeo di Design S.R.L. in Mailand; der St.Petersburg State Academy of Art and Design in St. Petersburg; dem Lahti Polytechnic „Institute of Design" in Lahti; dem Kent Institute of Art and Design in Rochester sowie dem Art Institut of Fort Lauderdale in Florida etc..
