Wismar

Wismar - Hochschule, Fachbereich Design/Innenarchitektur

Studiengänge: Innenarchitektur, Kommunikation und Medien, Produktdesign, Schmuckdesign

Innenarchitektur

Innenarchitektur bedeutet Raumgestaltung unter Berücksichtigung künstlerisch-ästhetischer, technisch-konstruktiver und sozial verantwortungsbewusster Einflussfaktoren.

Innenarchitektonische Arbeit kann meist nur in enger Verbindung mit dem Handwerk, mit der einschlägigen Industrie, den Spezialbetrieben, den Einrichtungshäusern mit eigenen Werkstätten und den Fachspezialisten der verschiedenen Planungsbereiche geleistet werden.

Die Zahl der im Innenausbau verwendeten Werkstoffe, Werkzeuge und Technologien hat sich in jüngster Zeit erheblich vergrössert, deren Planung und Verarbeitung ist sehr komplex und schier unübersehbar geworden. Die Arbeitsbedingungen sind steter Veränderung unterworfen.

Die Innenarchitektur spiegelt in ihrer geschichtlichen Entwicklung etwas wieder vom Daseinsgefühl, von der Lebensart, aber auch von der Formensprache, der künstlerischen Gestaltungskraft, der handwerklichen Geschicklichkeit, der Materialkenntnis, der Technik sowie von den Möglichkeiten des Ausbaus, den Möbeln und den Gebrauchsgegenständen der Menschen in der Vergangenheit, der Gegenwart und in der Zukunft.

Berufsbild
Ein Innenarchitekt ist nach erfolgreich abgeschlossenem Studium und nach erfolgter Aufnahme in die Architektenkammer ein Architekt, der sich konzeptionell, planerisch, oder in der Baudurchführung mit der Gestaltung, der Einrichtung und der Ausstattung von Innenräumen, aber auch mit baulich orientiertem Design und der erforderlichen Kommunikation beschäftigt.

Tätigkeitsschwerpunkte sind demnach im raumbildenden Ausbau, in der qualifizierten Raumausstattung und der sinnvollen Verknüpfung von Gestaltungsaufgaben an den Nahtstellen Architektur-Innenarchitektur und Innenarchitektur-Design sowie in Bereichen des Ausdrucks und der Darstellung zu finden.

Kommunikation und Medien

Medien sind ein wichtiger Bestandteil der Alltagswelt, vielfach nehmen sie heute eine dominante Stellung ein. Das gilt nicht nur für den Medienkonsum - auch ökonomisch und soziale Bedeutung der Medien nimmt ständig zu.

Dafür, dass Medien effektiv gestaltet werden und sie ihre Adressaten auch ansprechen, braucht man Kommunikationsdesigner.

Die künstlerische, wissenschaftliche und technische Ausbildung im Studiengang Kommunikationsdesign und Medien soll die Studierenden dazu befähigen, Medien unter der Berücksichtigung ästhetischer, sozialer und ökonomischer Belange zu gestalten.

Kommunikationsdesign ist in dem Studium schwerpunktmässig das Design visueller Kommunikation; zusätzlich beinhaltet es aber auch Strategien der Kommunikation sowie sprachliche Kommunikation.

Berufsbild
Ihr berufliches Einsatzgebiet finden Kommunikationsdesigner in allen Bereichen der Medienproduktion: in der Zeitungs-, Zeitschriften- und Buchgestaltung, im Foto- und Videodesign, in der Werbung, bei elektronischen Medien und in der Konzeption und Gestaltung multimedialer Anwendungen sowie in den Bereichen des klassischen Grafikdesign.

Produktdesign

Design hat sich in den letzten Jahrzehnten eine bedeutende Funktion in allen Bereichen des privaten und öffentlichen Lebens erobert. Diese Bedeutung wird wachsen, denn durch Design bekommen Dinge ein Gesicht, es macht Zusammenhänge erkennbar und gibt dadurch den Menschen eine Orientierung.

Design prägt unsere Lebenswelt, es blickt in die Zukunft und schafft neue Leitbilder.

Design ist in besonderem Masse interdisziplinär, es lebt vom Austausch von Ideen und Anregungen zwischen Kunst, Wissenschaft und praktischer Anwendung, von der Kommunikation untereinander und mit Anwendern und Konsumenten.

Design bedient sich modernster kommunikativer Medien sowie Entwurfsmethoden und entspricht so in immer kürzeren Zeiten den gesellschaftlichen und privaten Erfordernissen.

Design kann man an der Hochschule Wismar in zwei Studienrichtungen, Produkt-Design und Schmuck-Design, studieren. Dabei werden bei den Studierenden kreative Fähigkeiten geweckt und ausgebaut. Sie werden über die Vermittlung von Fachwissen in künstlerisch-gestalterischen Übungen, Praktika und Projektarbeiten an die komplexen Aufgaben ihres späteren Tätigkeitsfeldes herangeführt. Die interdisziplinare Zusammenarbeit zwischen den Studienrichtungen und mit anderen Studiengängen ist beabsichtigt und fördert den flexiblen Einsatz der Studenten.

Berufsbild
Der Produkt-Designer arbeitet als Vermittler zwischen Produzent und Nutzer an der Gestaltung und Entwicklung von Produkten und Produktsystemen für die Bereiche Produktion, Arbeit, Haushalt, Wohnen, Freizeit und für den öffentlichen Bereich. Er arbeitet entweder selbständig in Design-Teams oder als Mitglied von Entwicklungsgruppen in der Wirtschaft.

Schmuckdesign

Schmuckdesign steht in einem engen Verhältnis zu der Individualität von Menschen. Es bezieht sein Qualitätsprofil im Wesentlichen aus der gestalterischen, intellektuellen und sozialen Kompetenz der Schmuck-Macher. Schmuckdesigner schöpfen aus ihrer vitalen Kreativität. Sie nutzen stets neue Seh- und Denkimpulse als Inspiration für eine zeitgemässe künstlerisch-gestalterische Vielfalt bei der Entwicklung von Schmuck.

Schmuckdesign ist an der Hochschule Wismar eine Studienrichtung des Studiengangs Design. Während des Studiums werden kreative Fähigkeiten geweckt und vertieft. Die Studierenden werden über die Vermittlung von Fachwissen in künstlerisch-gestalterischen Übungen, Praktika und Projektarbeiten an die komplexen Aufgaben ihres späteren Tätigkeitsfeldes herangeführt. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Produkt- und Schmuck-Design und mit anderen Studiengängen ist beabsichtigt und fördert den flexiblen Einsatz der Absolventen.

Berufsbild
Schmuckprodukte sind diffizile Objekte und bedingen neben gestalterischer Kompetenz ihrer Macher ein hohes Mass an Perfektion bei der handwerklich- technischen Herstellung. Schmuckdesigner sind in der Regel selbständig tätig oder finden ihren Einsatz in Firmen für industrielle Schmuckfertigung. Sie können in künstlerischen Ateliers, in der Tourismusbranche, in Bildungsinstituten oder in eigenen Werkstätten bzw. Galerien tätig werden.

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