Wuppertal - Design Studium "Industrial Design"
Studiengang Produktentwicklung in Wuppertal
Wir suchen engagierte Studenten, die aktiv an der Gestaltung von Produkten der Zukunft teilhaben möchten und Ihre Fähigkeiten für einen erfolgreichen Einstieg in die Praxis ausbauen wollen. 85% unserer Absolventen arbeiten als Designer oder Designerinnen im Berufsfeld - einer der besten Jobquoten im Bereich Industrial Design deutschlandweit. Der Studiengang Industrial Design Wuppertal steht für prozessorientierte Produktentwicklung. Das Planen, Konzipieren und Entwerfen von Produkten im Kontext der industriellen Massenfertigung steht im Mittelpunkt dieses Studienganges. Innovationsentwicklung, die Gestaltung des Umgangs mit moderner Technik und deren Erlebnis für den Menschen sind dabei Kernthemen mit denen wir uns auseinandersetzen. Studienbewerber, die sich dieser verantwortungsvollen Aufgabe stellen wollen, haben bei uns die Möglichkeit unsere globale Zukunft im wahrsten Sinne des Wortes mitzugestalten.
Uni Wuppertal auf Platz 1 in NRW
Der Studiengang Industrial Design der Universität Wuppertal unangefochten Nr.1 in NRW. Das erste Ranking kreativer Studiengänge von FOCUS und dem Art Directors Club. Einen Spitzenplatz erreichte der Studiengang Industrial Design in dem erstmals von FOCUS und dem Art Directors Club durchgeführten Ranking kreativer Studiengänge in Deutschland. Wuppertal erreichte unter allen 111 gerankten Hochschulen Platz 4 und liegt damit klar innerhalb der Spitzengruppe. In NRW liegt Wuppertal ganz klar vorne – gefolgt von Essen auf Platz 14 und Aachen auf Platz 21. Dass Wuppertal nur 7 von 100 möglichen Punkten in der Gesamtbewertung zum Spitzenreiter Schwäbisch Gmünd trennen, motiviert uns dieses hervorragende Ergebnis in der Zukunft zu verbessern. Damit demonstriert Wuppertal, dass die konsequente Ausrichtung auf technische Produktentwicklung und Produktsysteme der richtige Weg für ein zukunftssicheres Ausbildungsprofil ist.
Aus der Informations-Broschüre:
Bergische Universität Wuppertal
Fachbereich Industrial Design
Heute Zukunft gestalten.
Fakten und Hintergründe zum neuen Bachelor of Arts in Industrial Design. Das Arbeitsumfeld des Industriedesigners hat sich in den letzten Jahren starkgewandelt. Zwei Tendenzen befördern maßgeblich diesen Wandel. Eine stark verkürzte Überlebenszeit von Produkten in stark dynamisierten Märkten insbesondere im Konsumenten- aber auch im Investitionsgüterbereich führt zu einer stärkeren Bedeutung des Marketing allgemein und der Produktentwicklungs- und Designstrategien im Speziellen. Als Reaktion auf diese Veränderung positioniert sich Wuppertal weg vom gestaltenden Kreativhandwerker mit akademischem Hintergrund hin zum gestaltungskompetenten Strategie- und Prozessberater. Diesem Wandel wird das Design nur erfolgreich begegnen, wenn es gelingt, Absolventen mit entsprechenden technischen, analytischen und theoretischen Kenntnissen auszustatten und im Markt zu positionieren. Die Zukunft das Arbeitsfeld des Industrial Designers Mit dieser Beschleunigung geht zwangsläufig eine Verkürzung der für die Produktentwicklung verfügbaren Zeit einher, die zu paralleler Entwicklung von Technikauf der einen und Design auf der anderen Seite zwingt.
Dieser Prozess wird im Allgemeinen unter dem Begriff „concurrent design & engineering“ subsumiert und erhält durch innovative Rapid Prototyping Techniken und den rasanten Fortschritt des Computer Aided Design zusätzliche Dynamik. Als Resultat arbeiten Industriedesigner heute einerseits verstärkt an Schnittstellen zu anderen Disziplinen, von deren Inhalten ein gewisses Grundlagenwissen unerlässlich ist, andererseits übernehmen sie im Entwicklungsprozess zunehmend eine führende Rolle, für die das Industriedesign aufgrund seiner transdisziplinären Position zwischen betriebswirtschaftlichen und technischen Inhalten prädestiniert ist.Ziel des Wuppertaler Modells ist es, die Kernkompetenz des Industrial Designers um wissenschaftlich fundierte Methoden der Innovations- und Prozessentwicklung zu erweitern. Unsere Absolventen genießen hinsichtlich ihrer technischen Kompetenz und berufspraktischen Ausrichtung einen hervorragenden Ruf. Auf Basis der gestalterischen künstlerischen Grundlagen konzentrieren wir uns auf die Vermittlung von Wissen, dass sich auf die Einbettung des eigentlichen Design-und Innovationsprozesses in den industriellen Entwicklungsprozess zielt.
Die Verknüpfung von Basisfähigkeiten mit einer wissenschaftlich untermauerten Strategie-und Prozesskompetenz ist das Hauptmerkmal des neuen Wuppertaler Modells, mit dem wir den zunehmenden Einsatz von Industrial Designern auch in gehobenen Führungspositionen der Wirtschaft anstreben. Was Sie erwartet das Wuppertaler ModellPositionierung und Organisation8 Semester mit integriertem Praktikum/Möglichkeit zur Schwerpunktbildung ab dem 6. Semester/Schwerpunkt 1: technische Produkte und Produktsysteme/Schwerpunkt 2: Designstrategie Der Studiengang Bachelor of Arts in Industrial Design ist auf eine Regelstudienzeit von vier Jahren ausgelegt, die Aufnahme erfolgt jährlich zum Wintersemester. NachAbschluss des zweiten Studienjahres ist die Grundausbildung beendet. Im Hauptstudium besteht die Möglichkeit sich auf „technische Produkte und Produktsysteme“ bzw. auf „Designstrategie“ zu spezialisieren. Im technischen Schwerpunkt wird besonders großen Wert auf die gestalterisch konstruktive und praktisch anwendbare Kompetenz des Designers gelegt. Der Schwerpunkt „Designstrategie“ konzentriert sich stärker auf die Marktrelevanz von Design und soll daher eher auf die Belange des Produkt- und Portfoliomanagements zugeschnitten sein.
1. Semester – Grundlagenkünstlerisch/gestalterisch/technisch/theoretisch Im ersten Semester werden die künstlerisch gestalterischen, technischen und theoretischen Grundlagen des Designs vermittelt. Der Schwerpunkt liegt auf den Modulen „Grundlagen künstlerischen Gestaltens“ und „Dreidimensionales Gestalten“, die von Vertretern der künstlerischen Praxis gelehrt werden.
Einführungsveranstaltungen in Designtheorie und Technik ergänzen die Grundlagenbildung. Ein erster Kontakt zum Entwurf erfolgt im Rahmen einer Designstudie Das zweite Semester folgt in der Ausrichtung dem Vorbild des ersten Semesters, fokussiert aber bereits stärker auf Produktdesign als auf künstlerisch orientiertesObjektdesign.
2. Semester – Designentwicklungkünstlerisch/gestalterisch/technisch/theoretisch/Fokus auf Produktdesign
3. Semester – Designmethodik Initiative Projekt/Projektmanagement/DesignkontextDas 3. Semester legt mit dem Modul „Designmethodik“ das Fundament für eine umfassende Prozesskompetenz. Das Modul „Initiative“ bildet einen Rahmen, in dem Studierende ein eigenes Projekt verwirklichen. Parallellaufen mit Projektmanagement und Designkontext zwei Veranstaltungen, die das nötige Wissen für das Initiativmodul bereitstellen.
4. Semester – Designprozesstechnische Grundlagen/Produktentwicklungsprozess/experimentelles Design Im 4. Semester werden im Modul „Technisches Design“ die technischen Grundlagen vertieft und ein integrativer Produktentwicklungsprozess gelehrt. Im Modul „Experimentelles Design“ besteht darüber hinaus die Möglichkeit, sowohl von künstlerisch-praktischer als auch von theoretischer Seite experimentelle Designprozesse jenseits eines unmittelbaren Anwendungsbezuges zu erproben.
5. Semester – Designvisionen Drittmittel/Kompetenz in digitalen Medien
Das 5. Semester konzentriert sich auf die Durchführung von Sponsoringprojekten und soll die Studierenden in die Lage versetzen, visionäre Produktideen innerhalbeiner Industriekooperation zu verwirklichen. Die Auseinandersetzung mit realen Bedürfnissen der Sponsoringpartner und anspruchsvollen Zeitvorgaben, sowie die fachlich ergänzenden Veranstaltungsmodule tragen wesentlich dazu bei die Perfektionierung digitaler Medien und Werkzeugevoranzutreiben.
6. Semester SchwerpunktbildungStrategie/Technik/Portfolio/Kommunikation/AuslandsaufenthaltIm 6. Semester bietet das Bachelorprogramm mit „Strategie“ und „Technische Produkte und Produktsysteme“ zwei Vertiefungsrichtungen. Die Entwicklung des im Design karriereentscheidenden, individuellen Portfolios und die Entwicklung der kommunikativen Fähigkeiten der Studierenden, in der Produktwie in der gesprochenen Sprache stehen darüber hinaus im Vordergrund der Kompetenzbildung in diesem Studienabschnitt. Wahlweise wird ein Auslandsstudium durch das Modul „International Kooperation“ unterstützt, in dem besonders interkulturelle Kompetenzen vermittelt werden.
Im Rahmen internationaler Hochschulpartnerschaften des Studienganges bestehen bereits hochrangige Austauschprogramme mit der Hogeschool Antwerpen(BE),der Technischen Universität Delft (NL) und der University of Cincinnati(USA).Dieses Modul ist im Sinne der Austauschförderung so konzipiert, dass es sowohlfür Wuppertaler Studierende im Ausland, als auch für unsere Gaststudierenden in Wuppertal studierbar ist.
7. Semester – DesignpraxisFachpraktikum/Themenfindung
Im 7. Semester wird im Rahmen eines 6 monatigen Fachpraktikums eine vom Praktikumsunternehmen betreute Studie angefertigt, parallel arbeiten die Studierendenim Rahmen von Blockseminaren an der Themenfindung für ihre Thesis, um hier zu sinnvollen und substantiellen Aufgabenstellungen zu kommen. Das 7. Semester dient damit einerseits zur Festigung der praktischen Kompetenzen, und bindet andererseits auch verstärkt externes Know-How aus den Praktikumsfirmen an die Hochschule.
8. Semester – Thesis Abschluss
Im 8. Semester wird entweder eine strategisch oder technisch orientierte Thesis erarbeitet. Erstere kann als theoretisch wissenschaftliche Arbeit ausgeführt werden, während die technisch orientierte Thesis immer auch mit einem Entwurf einhergeht. Ergänzende Module, wie das Initiativmodul 2 helfen den Studenten bei ganz praktischen Erwägungen, etwa der Organisation und Durchführung einer Abschlussveranstaltung mit integrierter Ausstellung.
Studiengangs-Ausstattung für den Studiengang mit ca. 120 StudierendenComputerraum Anschluss an das deutsche Glasfaser Forschungsnetzwerk20 CAD Arbeitsplätze, Rhinoceros, Solid Works20 DTP Arbeitsplätze5 Videoschnittplätze & Videoequipment10 Wacom LCD Rendering & DTP Arbeitsplätze Foto Eigenes Fotostudio für Produktfotografie, Digital und Analog Werkstätten Komplette Holz-, Kunststoff- und Metallbearbeitungswerkstatt, u.a. mit 2 5-Achsen Fräsmaschinen, 3 Drehmaschinen, 3 Ständerbohrmaschinen, Kreis- und Bandsägen, Hobel, etc.20 Bankarbeitsplätze Moderne LackieranlageTiefziehanlageRapid Prototyping3 Achsen CNC Fräsmaschine3D Printer Enges RP
Netzwerk mit Unternehmen der unmittelbaren Umgebung Mit ca. 30 Studierenden pro Jahr ist der Studiengang Industrial Design ein kleiner und fast familiärer Studiengang. Auch wenn die Ansprüche und die zeitliche Belastung im Studium sehr hoch sind, bleibt immer Zeit für ein gutes Kickermatch, die Party nach dem Entwurf, oder für das Gespräch im kleinen Kreis der Industrial Designer.
Uni Wuppertal Industrial Design
Kontakt
Industrial Design / Technische Produktgestaltung
Studiengangssekretariat
Frau Helena Wendt
Fuhlrottstr. 10
42119 Wuppertal
Telefon +49 (0)202 439 5705
Telefax +49 (0)202 439 5728
wendt@uni-wuppertal.de
Montags - Freitags 9:00 - 12:00 Uhr
