Twitter und Michael Jackson

twitter verzeichnete zum ersten Mal in der Geschichte, dass 15% der gesamten tweets sich um die gleiche Geschichte gehandelt haben. Natürlich der Tod von Michael Jackson. Es klingt vielleicht nicht nach besonders viel, doch erreichten die Proteste der Opposition in Iran gerade mal 5% der gesamten tweets in ihrem Höhepunkt der Graswurzelberichte.

3 Gedanken zu „Twitter und Michael Jackson“

  1. Es ist wahnsinn, ein wahrer Meister hat die Weltbühne verlassen. Er wird ewig weiterleben. Er hat es verdient würdig verabschiedet zu werden. Es ist so unfassbar. Die Konzerte wären sicherlich sehr schön geworden, wahnsinn was geschehen ist. Er wird Elvis ablösen

  2. Mhhh… das sollte schon nachdenklich stimmen.
    Aber auch diese Randbemerkung lässt Rückschlüsse auf die Trivialität des Seins im heutigen Internet-Zeitalter zu.
    Traurig aber wahr.

  3. Ein kurzer – dafür aber enüchternder Beitrag. Die Frage ist nun, wie man diese prozentuale Verteilung interpretieren sollte.

    Ehrlich gesagt bin ich mir auch nicht sicher, ob einer umgekehrte Verteilung auf höhere Akzeptanz stoßen würde. Einfach weil man Michael Jacksons Tod (VÖLLIG unerwartert, seltsame Umstände) nicht als trivialität abstempeln kann – das ist ja kein 0815 Gossip um ein neues „One night in Paris“ Video oder ähnliches. Auch wenn der Mann seit dem zweiten Prozess sich aus den Medien zurückgezogen hat, hat er über JAHRZEHNTE einen riesigen Impact hinterlassen, dass darf man nciht unterschätzen und in dem Moment wo er gegangen ist, haben sich auch „Ex-Fans“ der guten alten Zeiten erinnert und darüber geschrieben.

    Außerdem ist die Thematik von Jacksons Tod in aller Munde und im Grunde „allgegenwertig“ – das ist bei der Lager im Iran nicht der Fall und i.d.R. muss man sich irgendwie dafür interessieren um sich Infos zu dem Thema zu besorgen und dann darüber zu schreiben/tweeten – das ist bei MJ ja nicht der Fall, was denke ich hauptsächlich die %uale Verteilung der Tweets erklärt.

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